PS500 Endabschaltung
PS500 Endabschaltung
Nach der Durchsicht diverser Themen zum Thema Endabschaltung zweifle ich inzwischen sehr an mir. So schwierig kann es doch nicht sein...
Mein PS500 läuft soweit, nun habe ich die Steuerscheibe ersetzt, damit die Endabschaltung wieder funktioniert.
Hat alles gut geklappt aber leider löst der Abstellhebel nicht aus. Ich habe die Einstellschraube am Tonarm schon fast bis auf Anschlag hineingedreht aber es stellt sich keine zuverlässige Funktion ein.
Hab ich irgendwo etwas übersehen?
Mein PS500 läuft soweit, nun habe ich die Steuerscheibe ersetzt, damit die Endabschaltung wieder funktioniert.
Hat alles gut geklappt aber leider löst der Abstellhebel nicht aus. Ich habe die Einstellschraube am Tonarm schon fast bis auf Anschlag hineingedreht aber es stellt sich keine zuverlässige Funktion ein.
Hab ich irgendwo etwas übersehen?
Re: PS500 Endabschaltung
Hallo LT-45.
der PS500 hat eine - mechanische - Verzögerung bei der Aktivierung der Endabschaltung. Da schieben sich unter Federspannung zwei Bleche übereinander, wobei die Bewegung mit einem hochviskosen Silikonöl zwischen den Blechen gedämpft ist. Das dient dazu, das man auch das letzte Lied auf einer LP von Hand gezielt anfahren kann, ohne dass die Endabschaltung auslöst. Wenn der Tonarm aber schob einige Sekunden über der Platte steht bzw den Anfang eines Musikstückes abgespielt hat, dann wird die Endabschaltung über eine schnelle Bewegung nach innen aktiviert -> daher, es wird erkannt, wenn der Tonarm in die Auslaufrille läuft.
Wenn das Silikonöl verharzt ist "denkt" die Endabschaltung dass der Tonarm noch nicht lange genug über der Platte ist und erkennt die Auslaufrille nicht. Wenn das System mit normalem Öl gängig gemacht wird, hat man das Problem, dass die Endabschaltung schon beim Führen des Tonarms zur Startrille aktiviert wird. Durch das kleine Loch links von dem Unterteller kann man die Bewegung der Bleche sehen (bei abgenommenem Plattenteller).
Herzliche Grüße
Gerhard
PS: es gibt eine Art Not-Endabschaltung, wenn der Tonarm ganz weit innen ist. Die hast Du wahrscheinlich jetzt erstmal genutzt.
der PS500 hat eine - mechanische - Verzögerung bei der Aktivierung der Endabschaltung. Da schieben sich unter Federspannung zwei Bleche übereinander, wobei die Bewegung mit einem hochviskosen Silikonöl zwischen den Blechen gedämpft ist. Das dient dazu, das man auch das letzte Lied auf einer LP von Hand gezielt anfahren kann, ohne dass die Endabschaltung auslöst. Wenn der Tonarm aber schob einige Sekunden über der Platte steht bzw den Anfang eines Musikstückes abgespielt hat, dann wird die Endabschaltung über eine schnelle Bewegung nach innen aktiviert -> daher, es wird erkannt, wenn der Tonarm in die Auslaufrille läuft.
Wenn das Silikonöl verharzt ist "denkt" die Endabschaltung dass der Tonarm noch nicht lange genug über der Platte ist und erkennt die Auslaufrille nicht. Wenn das System mit normalem Öl gängig gemacht wird, hat man das Problem, dass die Endabschaltung schon beim Führen des Tonarms zur Startrille aktiviert wird. Durch das kleine Loch links von dem Unterteller kann man die Bewegung der Bleche sehen (bei abgenommenem Plattenteller).
Herzliche Grüße
Gerhard
PS: es gibt eine Art Not-Endabschaltung, wenn der Tonarm ganz weit innen ist. Die hast Du wahrscheinlich jetzt erstmal genutzt.
Re: PS500 Endabschaltung
Hallo Gerhard
Von der Verzögerung hatte ich schon gelesen. Die müsste doch aber von dem Abstellhebel ausgelöst werden, oder?
Dieser Hebel ist am Ende ja wie eine Wanne ausgeführt, welche vom Tonarm über den Gummistift bewegt wird. So wie ich es sehe, reicht die Bewegung vom Tonarm nicht, damit die Abschaltung aktiviert wird. Du kannst auf den Bild sehen, dass der Tonarm schon sehr weit an der Achse steht, weiter als die Auslaufrille. Trotzdem wird die Abschaltung nicht ausgelöst.
Irgendwo ist der Wurm drin.
Danke im Voraus für weitere Tipps.
Viele Grüße
Sören
Von der Verzögerung hatte ich schon gelesen. Die müsste doch aber von dem Abstellhebel ausgelöst werden, oder?
Dieser Hebel ist am Ende ja wie eine Wanne ausgeführt, welche vom Tonarm über den Gummistift bewegt wird. So wie ich es sehe, reicht die Bewegung vom Tonarm nicht, damit die Abschaltung aktiviert wird. Du kannst auf den Bild sehen, dass der Tonarm schon sehr weit an der Achse steht, weiter als die Auslaufrille. Trotzdem wird die Abschaltung nicht ausgelöst.
Irgendwo ist der Wurm drin.
Danke im Voraus für weitere Tipps.
Viele Grüße
Sören
Re: PS500 Endabschaltung
moin,
der hebel zum einschalten der abschaltautomatik, unten am tonarm steht auch wirklich richtig in der endposition seines schaltweges ?
edith sacht grad:
zudem geht die abschaltung ja nur, wenn der subteller eingesetzt ist und sich dreht. alles was der tonarmarm beim nach innengehen macht, ist den kleinen weißen hakenhebel freigeben.
der nähert sich der drehachse und der subteller hakt sich in den hakenhebl und verschiebt darüber die runde weiße drehmimik. diese betätigt den schalter und aus isser....
der hebel zum einschalten der abschaltautomatik, unten am tonarm steht auch wirklich richtig in der endposition seines schaltweges ?
edith sacht grad:
zudem geht die abschaltung ja nur, wenn der subteller eingesetzt ist und sich dreht. alles was der tonarmarm beim nach innengehen macht, ist den kleinen weißen hakenhebel freigeben.
der nähert sich der drehachse und der subteller hakt sich in den hakenhebl und verschiebt darüber die runde weiße drehmimik. diese betätigt den schalter und aus isser....
frei nach k. ebstein: im leben geht manchmal was daneben.
Re: PS500 Endabschaltung
Hallo Sören,
ich habe mal die Situation im Guckloch rechts neben dem Subteller fotografiert:

So sollte es kurz nach dem Einschalten aussehen.

und so, wenn nach Verzögerung die Endabschaltung scharf geschaltet ist.
Das kleine Blech in der oberen Hälfte des Gucklochs ist das Teil, welches sich silikongedämpft bewegt, um die Drehachse nach rechts. Zu Anfang ist die Drehung durch eine kleine Nase blockiert, die sich dann mit der Tonarmbewegung (nach innen, bzw links) nach unten weg bewegt und die Bewegung des Blechs freigibt.
Ich hoffe, ich konnte das einigermaßen verständlich erklären.
Herzliche Grüße
Gerhard
PS: ein erster Test wäre, zu schauen, ob sich das Blech überhaupt bewegt.
ich habe mal die Situation im Guckloch rechts neben dem Subteller fotografiert:

So sollte es kurz nach dem Einschalten aussehen.

und so, wenn nach Verzögerung die Endabschaltung scharf geschaltet ist.
Das kleine Blech in der oberen Hälfte des Gucklochs ist das Teil, welches sich silikongedämpft bewegt, um die Drehachse nach rechts. Zu Anfang ist die Drehung durch eine kleine Nase blockiert, die sich dann mit der Tonarmbewegung (nach innen, bzw links) nach unten weg bewegt und die Bewegung des Blechs freigibt.
Ich hoffe, ich konnte das einigermaßen verständlich erklären.
Herzliche Grüße
Gerhard
PS: ein erster Test wäre, zu schauen, ob sich das Blech überhaupt bewegt.
Re: PS500 Endabschaltung
Hallo Gerhard und Buggy
Endlich komme ich dazu mich wieder dem Plattenspieler zu widmen, entschuldige die späte Reaktion.
Die Systematik mit dem sanften Abschalten hab ich verstanden. Das ist aber nicht mein Problem.
Der Tonarm kann den weißen Hakenhebel gar nicht freigeben, da noch immer Platz zwischen der Flanke des Auslöseblechdingsbums. Den Abstand kann man ja über die kleine Schraube untemn am Tonarm einstellen, aber die ist schon bis zum Anschlag eingedreht.
Es sieht für mich so aus, als wenn sich der Tonarm verdreht hätte.


Bei oberen Bild kann man erahnen, wie weit der Tonarm schon an der Mittelachse ist, viel weiter als die Auslaufrille.
Was ist hier falsch?
Sören
Endlich komme ich dazu mich wieder dem Plattenspieler zu widmen, entschuldige die späte Reaktion.
Die Systematik mit dem sanften Abschalten hab ich verstanden. Das ist aber nicht mein Problem.
Der Tonarm kann den weißen Hakenhebel gar nicht freigeben, da noch immer Platz zwischen der Flanke des Auslöseblechdingsbums. Den Abstand kann man ja über die kleine Schraube untemn am Tonarm einstellen, aber die ist schon bis zum Anschlag eingedreht.
Es sieht für mich so aus, als wenn sich der Tonarm verdreht hätte.


Bei oberen Bild kann man erahnen, wie weit der Tonarm schon an der Mittelachse ist, viel weiter als die Auslaufrille.
Was ist hier falsch?
Sören
Re: PS500 Endabschaltung
moin,
da die antwort noch fehtl:
moin,
der hebel zum einschalten der abschaltautomatik, unten am tonarm steht auch wirklich richtig in der endposition seines schaltweges ?
edith sacht grad:
zudem geht die abschaltung ja nur, wenn der subteller eingesetzt ist und sich dreht. alles was der tonarmarm beim nach innengehen macht, ist den kleinen weißen hakenhebel freigeben.
der nähert sich der drehachse und der subteller hakt sich in den hakenhebl und verschiebt darüber die runde weiße drehmimik. diese betätigt den schalter und aus isser....
bitte edith einfach mal ausprobieren, auch wenn man nur schwer zukucken kann was da unten passiert
da die antwort noch fehtl:
moin,
der hebel zum einschalten der abschaltautomatik, unten am tonarm steht auch wirklich richtig in der endposition seines schaltweges ?
edith sacht grad:
zudem geht die abschaltung ja nur, wenn der subteller eingesetzt ist und sich dreht. alles was der tonarmarm beim nach innengehen macht, ist den kleinen weißen hakenhebel freigeben.
der nähert sich der drehachse und der subteller hakt sich in den hakenhebl und verschiebt darüber die runde weiße drehmimik. diese betätigt den schalter und aus isser....
bitte edith einfach mal ausprobieren, auch wenn man nur schwer zukucken kann was da unten passiert
frei nach k. ebstein: im leben geht manchmal was daneben.
Re: PS500 Endabschaltung
Hallo Lt-45,
ich habe versucht, das ganze auf Video aufzunehmen. Das sind 45 MB, da weiß ich erst mal nicht, wie man die hier hochladen kann.
Aber zu Deinen Bildern: der kleine weiße Hebel hat nach unten einen Stift, der sich auf dem langen Blech mit den U-förmig umgebogenen Kanten abstützt. Wenn alles richtig läuft liegt dieser Stift an der nach vorne gerichteten Umbördelung an, bei Dir aber an der hinteren - dadurch ist der Fanghaken deutlich weiter außen und trifft viel später auf den Nocken am Innenteller. Der Stift muss aber innerhalb des "U" nach hinten rutschen können, da sonst die Nadel springen müsste, wenn der Tonarm zu weit nach innen kommt.
Der Anschlag, an dem Du versuchst die Abschaltung einzustellen ist nur die Notabschaltung ganz innen.
Herzliche Grüße
Gerhard
ich habe versucht, das ganze auf Video aufzunehmen. Das sind 45 MB, da weiß ich erst mal nicht, wie man die hier hochladen kann.
Aber zu Deinen Bildern: der kleine weiße Hebel hat nach unten einen Stift, der sich auf dem langen Blech mit den U-förmig umgebogenen Kanten abstützt. Wenn alles richtig läuft liegt dieser Stift an der nach vorne gerichteten Umbördelung an, bei Dir aber an der hinteren - dadurch ist der Fanghaken deutlich weiter außen und trifft viel später auf den Nocken am Innenteller. Der Stift muss aber innerhalb des "U" nach hinten rutschen können, da sonst die Nadel springen müsste, wenn der Tonarm zu weit nach innen kommt.
Der Anschlag, an dem Du versuchst die Abschaltung einzustellen ist nur die Notabschaltung ganz innen.
Herzliche Grüße
Gerhard
Re: PS500 Endabschaltung
moin
das diffizile oder die ingenieurstechnische meisterleistung scheint ja neben der namesgebung (abränghaken) die zu sein, dass der haken nur über ein gewisses reibemomet mit genommen wird damit der subteller dann eingreift.
in der auf dem letzten bild zu sehenden position - kann man ihn ja auch wieder von der mitte nach außen bewegen, da er in der blechschine mit seinen stift spiel hat.
das diffizile oder die ingenieurstechnische meisterleistung scheint ja neben der namesgebung (abränghaken) die zu sein, dass der haken nur über ein gewisses reibemomet mit genommen wird damit der subteller dann eingreift.
in der auf dem letzten bild zu sehenden position - kann man ihn ja auch wieder von der mitte nach außen bewegen, da er in der blechschine mit seinen stift spiel hat.
frei nach k. ebstein: im leben geht manchmal was daneben.





