CE 1000 aus braun Sammlung Ettel

Reine Empfänger-Bausteine außerhalb atelier/slim line
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sadomskyj
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CE 1000 aus braun Sammlung Ettel

#1 Beitrag von sadomskyj » 04.02.2024, 19:13

Guten Abend,

nachdem nun das TG 502/1 in der braun Sammlung Ettel seit einer Woche zufriedenstellend läuft, wird von mir ein nächstes Projekt in Angriff genommen, der CE 1000.
Er ist Bestandteil der 1000er Anlage im Museum und gibt leider kaum was von sich.
Immerhin noch lebend 😀
Die beiden stärksten Sender in Berlin lassen sich erahnen, wenn am angeschlossenen CSV 1000 auf Vollpegel bei der Lautstärkeregelung gedreht wird.
Wenn ich das „Fremdfabrikat“ 😁 aus meiner Nebentätigkeit* diese Woche fertigstellen kann, (eine Revox B77 mit mangelnder Aufnahmefunktion) nehme ich den CE 1000 nächste Woche nach Hause zur Reparatur.
Wenn ich Glück habe, sind es nur die Elkos.
Ich werde von dem Projekt weiter berichten.

Gruß
Michael

* Hilfe für notleidende Nachbarn mit defekten HiFi Preziosen

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raimund54
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Re: CE 1000 aus braun Sammlung Ettel

#2 Beitrag von raimund54 » 04.02.2024, 20:17

Hallo Michael,

das klingt nach etwas prinzipiellem. Ruf mich doch morgen mal an.

Gruß

Raimund

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henry2
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Re: CE 1000 aus braun Sammlung Ettel

#3 Beitrag von henry2 » 20.02.2024, 11:22

Hallo Michael,

Du hattest doch geschrieben, dass Du über den Fortgang des Projektes berichten wolltest. Da es sich bei Deinem Projekt auch um eines meiner favorisierten Braun-Geräte (nämlich aus der Studio-Reihe 250 bis Studio 1000) handelt, bin ich natürlich daran interessiert, ob bzw. wie es zwischenzeitlich damit weiterging.

Über eine kleine Wasserstandsmeldung würde ich mich freuen.

Viele Grüße

Heinrich

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sadomskyj
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Re: CE 1000 aus braun Sammlung Ettel

#4 Beitrag von sadomskyj » 21.02.2024, 22:45

Hallo Heinrich,

nachdem ich mit Raimund telefoniert hatte und er mir ein paar Tips gegeben hat, was ich vor Ort überprüfen kann, bevor ich das Gerät nach Hause nehme, habe ich dies im Museum getestet (anderes Kabel, anderer Verstärker).
Es war an diesem Tag sehr viel Besuch im Museum, da habe ich nicht so ausgiebig prüfen können, wie ich vorhatte. ich habe den CE 1000 dann nach Hause mitgenommen.
Hier eine positive Überraschung, das Feldstärkeinstrument hat bei allen Radiosendern vollen Ausschlag. Im Museum hatte es sich trotz angeschlossener Wurfantenne kaum gerührt.
Ich vermute, dass am Aufstellort im Museum schlechter Empfang herrscht. Da ich in einem Dachgeschoss wohne, ist der Empfang auch mit einer üblichen Innenraumstabantenne oder mit einer Wurfantenne immer gut.
Angeschlossen an meinen A501 ist der Klang des Tuners sehr, sehr leise und weist kaum tieffrequente Anteile auf. So war es auch im Museum.
Ich habe letzten Montag begonnen, die Elektrolytkondensatoren zu tauschen und arbeite mich zur Zeit durch das Gerät.

Bisher habe ich auf allen Platinen zahlreiche Kondensatoren gefunden, die defekt sind bzw. stark von den Sollwerten abweichen. Das betrifft z.B. alle 2 uF-Elkos aber auch die meisten Elkos mit den Werten 10, 25 und 100 uF.
Bis auf das Netzteil bin ich jetzt fast durch (ich werde durch die Berlinale verlangsamt, 2 Filme pro Tag mit unserem Besuch aus Mainz).
Wenn alles klappt, werde ich morgen prüfen können, was der Kondensatortausch gebracht hat und berichte dann.

Viele Grüße
Michael

Meo
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Re: CE 1000 aus braun Sammlung Ettel

#5 Beitrag von Meo » 22.02.2024, 11:49

Moin,

hast du im Museum nicht so einen Wobbler, den du nutzen kannst?
Einfach das Signal am ZF Eingang auflegen und dann messen.
Oder, obwohl der messtechnisch fast nichts taugt, den ELV SUP3. Was der perfekt macht ist, ein Stereo Prüfsignal zu erzeugen. Da es Hub nicht gibt und die Angaben der Ausgangsspannung nicht stimmen taugt das Teil nicht zum Abgleich. Zur schnellen Fehlersuche auf jeden Fall.

Liebe Grüße,
Meo

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henry2
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Re: CE 1000 aus braun Sammlung Ettel

#6 Beitrag von henry2 » 22.02.2024, 13:49

Hallo Michael,

vielen Dank für Deinen Zwischenbericht. Es ist gut möglich, dass die leise Tonwiedergabe, die auch tiefere Frequenzen vermissen lässt, durch funktionsbeeinträchtigte Elkos verursacht wird.

Wenn Du gerade dabei bist, alle Elkos im Gerät zu erneuern, hattest Du mit Raimund auch über dieses Thema gesprochen? Falls nicht, gibt es hierzu ein paar kleine Unterschiede, die davon abhängen, ob Dein CE1000 eine Seriennummer < oder > 10500 trägt.

Beiden gemein sind einige Elkos, die etwas versteckt, d.h. nicht auf den ersten Blick sichtbar sind.

a) Einer davon sitzt auf der Netzteilplatine (C804; 50µF/15V) unter dem Netztrafo. Um an ihn heranzukommen, musst Du zuerst den T802; AC127 und das Trimmpoti R806; 250Ω) ausbauen.

b) Drei weitere Elkos verstecken sich unter dem großen Abschirmbecher, der u.a. das Ratiofilter und die (vor der Ser.-Nr. 10500 mehr schlecht als recht funktionierende) Mutingschaltung überdeckt.

c1) Im FM-Baustein (beide Deckel öffnen) befindet sich ein Elko mit 25µF, der die Versorgungsspannung des Oszillators nochmal siebt.
c2) Sollte die Ser.-Nr. des Tuners > 10500 sein, so ist die AFC-Spannung, die zur Kapazitätsdiode des Oszillators geführt wird, mit einem RC-Glied (100KΩ / 1µF bipolar) versehen.
Ich habe hierfür einen passenden Folienkondensator eingesetzt. Das entsprechende RC-Glied bei den vorhergehenden Geräten war mit einem 100nF Kondensator bestückt.

d1) Wichtig zu ersetzen, da fast immer halb oder ganz defekt, sind auch die Elkos auf der "Brummverstärker"-Platine, die sich oberhalb der 5 Kippschalter befindet.
d2) Bei Geräten mit Ser.-Nrn. > 10500 befindet sich unterhalb des "Brummverstärkers", dessen Schaltung ebenfalls stark modifiziert wurde, noch eine weitere kleine Platine, auf der sich ein axialer Elko (C1025; 100µF) befindet. Sie ist Bestandteil der nun weit besser funktionierenden Mutingschaltung, wie sie schließlich auch im CE1000/2 eingebaut wurde.

e) Ach so, es fehlen noch die drei Elkos mit Schraubbefestigung im Netzteil. Solltest Du auch diese erneuern wollen, so empfehle ich Dir die von F+T (2.200µF/100V; 470µF/100V; 4.700µF/40V), erhältlich auch bei Reichelt.

Nun hoffe ich, dass ich nichts Wesentliches unerwähnt ließ (es gäbe ja doch viel mehr zu schreiben), aber falls noch weitere Fragen auftauchen sollten, werde ich gerne versuchen, sie Dir zu beantworten.

Viele Grüße

Heinrich

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Re: CE 1000 aus braun Sammlung Ettel

#7 Beitrag von sadomskyj » 22.02.2024, 14:29

Gute Nachrichten, der Tuner CE 1000 läuft wieder!
Ich habe auf allen Platinen* Elektrolytkondensatoren getauscht (außer bislang beim Netzteil) und er empfängt jetzt alle Sender klar und deutlich bzw. gibt das auch über den angeschlossenen A501 wieder und hat einen sehr guten Klang!
(* ZF-Platine, Stereo-Decoder, Schalterplatine und auch AM-Platine)
Sogar die automatische Scharfabstimmung funktioniert ohne weiteren Abgleich ausgezeichnet!
Ich mache jetzt noch die Netzteilplatine vorsorglich, da das Gerät ohnehin offen ist.
Die Anzeige für UKW geht auch wieder, hier hat das Ersatzlämpchen, das mir Michael Unger aus dem Museum mitgegeben hat, gepasst (12 V, 30 mA).
Eine der Soffitenleuchten (Skalenleuchte links) ist defekt, ich schaue, ob es im Museum Ersatz gibt, ansonsten müsste ich die bestellen.

Der CE 1000 läuft jetzt schon eine Weile, ich bin verblüfft bzw. freue mich, mit welchem guten Klang!

Viele Grüße
Michael

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Re: CE 1000 aus braun Sammlung Ettel

#8 Beitrag von raimund54 » 22.02.2024, 14:33

Hallo Michael,

das ist schön, daß das Gerät wieder funktioniert.

Falls Du keine der Soffitenlampen für die Skalenbeleuchtung findest, ich habe noch welche.

Gruß

Raimund

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Re: CE 1000 aus braun Sammlung Ettel

#9 Beitrag von sadomskyj » 22.02.2024, 19:30

Hallo Heinrich,

ich sehe gerade, dass ich meinen Beitrag von 14:29 h geschrieben hatte, ohne Deinen vorherigen gelesen zu haben (ich musste nach dem Probelauf zu einem Berlinale-Film und habe geschrieben, ohne vorher zu schauen, ob neue Beiträge gepostet wurden).

Zu Deinen Punkten:
a) Einer davon sitzt auf der Netzteilplatine (C804; 50µF/15V) unter dem Netztrafo. Um an ihn heranzukommen, musst Du zuerst den T802; AC127 und das Trimmpoti R806; 250Ω) ausbauen.
Ja, habe gesehen, dass der 50µF Elko mitten drin sitzt, das wird aufwendiger, ich denke aber an ihn (und habe ihn auch schon besorgt).

b) Drei weitere Elkos verstecken sich unter dem großen Abschirmbecher, der u.a. das Ratiofilter und die (vor der Ser.-Nr. 10500 mehr schlecht als recht funktionierende) Mutingschaltung überdeckt.
c1) Im FM-Baustein (beide Deckel öffnen) befindet sich ein Elko mit 25µF, der die Versorgungsspannung des Oszillators nochmal siebt.
Die werde ich dann auch noch auswechseln, hatte ich nicht dran gedacht.

c2) Sollte die Ser.-Nr. des Tuners > 10500 sein, so ist die AFC-Spannung, die zur Kapazitätsdiode des Oszillators geführt wird, mit einem RC-Glied (100KΩ / 1µF bipolar) versehen.
Ich habe hierfür einen passenden Folienkondensator eingesetzt. Das entsprechende RC-Glied bei den vorhergehenden Geräten war mit einem 100nF Kondensator bestückt.

Der ist auch im FM-Baustein?

d1) Wichtig zu ersetzen, da fast immer halb oder ganz defekt, sind auch die Elkos auf der "Brummverstärker"-Platine, die sich oberhalb der 5 Kippschalter befindet.
Die sind schon gewechselt :)

d2) Bei Geräten mit Ser.-Nrn. > 10500 befindet sich unterhalb des "Brummverstärkers", dessen Schaltung ebenfalls stark modifiziert wurde, noch eine weitere kleine Platine, auf der sich ein axialer Elko (C1025; 100µF) befindet. Sie ist Bestandteil der nun weit besser funktionierenden Mutingschaltung, wie sie schließlich auch im CE1000/2 eingebaut wurde.
Den habe ich auch vergessen, wird noch gewechselt

e) Ach so, es fehlen noch die drei Elkos mit Schraubbefestigung im Netzteil. Solltest Du auch diese erneuern wollen, so empfehle ich Dir die von F+T (2.200µF/100V; 470µF/100V; 4.700µF/40V), erhältlich auch bei Reichelt.
Den 2.200µF muss ich noch besorgen, die anderen habe ich schon.

Nun hoffe ich, dass ich nichts Wesentliches unerwähnt ließ (es gäbe ja doch viel mehr zu schreiben), aber falls noch weitere Fragen auftauchen sollten, werde ich gerne versuchen, sie Dir zu beantworten.
Vielen Dank für Dein Angebot!

Grüße
Michael

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Re: CE 1000 aus braun Sammlung Ettel

#10 Beitrag von sadomskyj » 22.02.2024, 19:33

raimund54 hat geschrieben: 22.02.2024, 14:33 Hallo Michael,

das ist schön, daß das Gerät wieder funktioniert.

Falls Du keine der Soffitenlampen für die Skalenbeleuchtung findest, ich habe noch welche.

Gruß

Raimund
Hallo Raimund,
da komme ich ggf. gerne drauf zurück, ich kläre morgen mit Michael Unger von Förderkreis der braun Sammlung Ettel, ob es dort Ersatz gäbe
Gruß
Michael

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Re: CE 1000 aus braun Sammlung Ettel

#11 Beitrag von sadomskyj » 22.02.2024, 19:35

Meo hat geschrieben: 22.02.2024, 11:49 Moin,
hast du im Museum nicht so einen Wobbler, den du nutzen kannst?
Einfach das Signal am ZF Eingang auflegen und dann messen.
Oder, obwohl der messtechnisch fast nichts taugt, den ELV SUP3. Was der perfekt macht ist, ein Stereo Prüfsignal zu erzeugen. Da es Hub nicht gibt und die Angaben der Ausgangsspannung nicht stimmen taugt das Teil nicht zum Abgleich. Zur schnellen Fehlersuche auf jeden Fall.
Liebe Grüße,
Meo
Hallo Meo,
leider hat das Museum keinen Wobbler (und ich auch - noch - nicht):
Gruß
Michael

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Re: CE 1000 aus braun Sammlung Ettel

#12 Beitrag von sadomskyj » 22.02.2024, 21:54

Guten Abend Heinrich,

ich habe im Netzteil des CE 1000 u.a. einen Elko mit dem Wert 1.500 µF 100/110 V, für den ich nichts bei Reichelt finde.
Hast Du evt. noch einen Tipp, wo solche Werte zu beziehen wären?

Grüße

Michael

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Re: CE 1000 aus braun Sammlung Ettel

#13 Beitrag von sadomskyj » 23.02.2024, 11:30

Ich bin jetzt auch mit den Kondensatoren in der Ratiofilter- und Mutingbox und dem FM-Tuner durch, der Patient hat es überlebt :)
Den 100 µF-Elko auf der kleinen Platine an den Schaltern hatte ich doch schon vorher gewechselt.

Jetzt bleibt nur noch das Netzteil.

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Re: CE 1000 aus braun Sammlung Ettel

#14 Beitrag von Paparierer » 23.02.2024, 14:13

Hi Michael,
1500µF bzw. 1,5mF findet man bei einigen (auch inländischen) Anbietern auf ebay,
aber dann ab 200V...
Durchaus mit unterschiedlichen Anschluss-Ausführungen:
snap in, RM10, 200V: von pollinelektronic
axial, MKT, 250V: von gersbach-sound-technik.shop
alternativ könntest du einen 2.200uF/100V nehmen (radial, ElKo, von sator_story),
oder Du setzt den Wert zusammen...

Gruß, Gereon

P.S. Becher-ElKos mit 2.000µF und 100V hat Reichelt auch
_______________________________
meistens ist es was mechanisches...
_______________________________
The price of anything is the amount of life you exchange for it.
Henry David Thoreau

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Re: CE 1000 aus braun Sammlung Ettel

#15 Beitrag von henry2 » 23.02.2024, 15:38

Hallo Michael,

wenn ich Deine Schilderungen richtig deute, besitzt Du nun einen CE1000 mit einer Ser.-Nr. >10500. Da kannst Du Dich wirklich darüber freuen, denn zum einen wurden davon (wie auch vom CE1000/2) nur rare 300 Stk. hergestellt und zum andern hat er - mit Ausnahme des zweiten Anzeigeinstruments und der dafür erforderlichen peripheren Bauteile - exakt die gleiche Elektronik wie der CE1000/2 mit all ihren Verbesserungen gegenüber dem CE1000 mit Ser.-Nrn. <10500.

Nun zu Deiner Frage bezüglich der Elkos im Netzteil: Meine Empfehlung war, solche von F+T zu verwenden; ich schrieb (2.200µF/100V; 470µF/100V; 4.700µF/40V), womit ich meinte, den ursprünglichen Elko mit 1.500µF/100V durch einen neuen mit 2.200µF/100V zu ersetzen, den 250µF/100V durch einen solchen mit 470µF/100V und den 5.000µF/20V durch einen solchen mit 4.700µF/40V. Alle 3 Elkos, passend und mit Schraubbefestigung, sind auch erhältlich bei Reichelt.

Noch eine kleine Ergänzung zu den beiden Sofitten- und dem Glassockellämpchen: Deren Gläser waren in ihrer Originalausführung blau beschichtet. Bei ihrer Erneuerung pinsle ich die neuen ebenfalls (2x) satt mit blauer Glühlampenfarbe ein. Die dadurch kühler erscheinende Hinterleuchtung der Skalenscheibe und des Anzeigeinstruments sieht tatsächlich besser aus, als wenn die 3 Glühlämpchen (4 beim CE1000/2) ohne blaue Einfärbung belassen würden.

Schöne Grüße

Heinrich

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Re: CE 1000 aus braun Sammlung Ettel

#16 Beitrag von sadomskyj » 23.02.2024, 18:32

Hallo Heinrich,

Deine Information zum CE1000 ab Ser.-Nr. >10500 werde ich an Werner Ettel weitergeben, wenn ich das fertig reparierte Gerät wieder in die Sammlung zurückbringe, er wird sich darüber freuen.

Bzgl. Elkos weiß ich jetzt, welche Werte ich bestellen muss, vielen Dank noch einmal für Deine Klarstellung!
Ich hatte es bislang nicht verstanden, dass für dieses Netzteil auch Ersatz Elkos mit höheren Werten verwendet werden können.

Für die Soffitenlampe werde ich auf das Angebot von Raimund zurückkommen, wenn ich Glück habe, ist der Ersatz schon blau beschichtet.
Ich habe allerdings auch schon mal vorab nach blauer Glühlampenfarbe gegoogelt und welche gefunden, falls es erforderlich wird, die Lämpchen noch zu beschichten (4,25 €).

Viele Grüße

Michael

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