Hallo,
seit einem halben Jahr spiele ich regelmäßig meinen restaurierten PS 600, der eigentlich auch mit seinem originalen Shure M75G Type 2 System einen feinen Klang hat. Gute Auflösung und viel Volumen. Wenn da nicht bei einigen Platten dieses "Zischen" bie hohen Gesangstönen wäre. Ein Phänomen, dass ja durchaus häufiger vorkommt. Es tritt nicht bei allen Platten auf, jedoch auch bei Platten die neu sind, womit es weinger an ausgelutschten Platten liegen kann. Die Verzerrung findet auch über den gesamten Durchmesser der Platte statt und nicht nur nahe der Mitte
Ich habe bereits in verschiedene neue Nadeln investiert, was aber keinerlei Verbesserung bringt. Ebenso habe auch die Geometrie des Tonarms überprüft und, soweit es bei einem PS 600 möglich ist, eingestellt. Die Auflagekraft für das Shure System ist mit max. 1,5g angegeben. Wenn ich das Gewicht (mit einer Tonarmwaage gemessen) auf knapp unter 3g erhöhe, sind die Verzerrungen nahezu weg. Antiskating ist ebenfalls korrekt mit ein glatten Platte eingestellt.
Nun zu meinen Fragen an die Plattenspieler Fraktion:
Sind die 3 Gramm Auflagegewicht unkrittisch für meine Platten und ich mache einen Haken an das Problem?
Kann auch ein Shure System nach fast 60 Jahren seine Leistung verlieren, sodass eine neue Nadel nichts mehr bringt?
Was kann ich noch checken um dem Problem auf die Spur zu kommen?
Wenn ich in eine neues System investiere, welches wäre zu empfehlen? Ich habe in einem DUAL mal ein AT-VM95E verbaut, was sehr gut klingt. Jedoch ist die Nadel sehr weich, was bei dem massiven Tonarm des PS 600 beim Aufsetzen problematisch sein könnte.
PS 600 "zischen" bei hohen Tönen
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