LS 40

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BrAms
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LS 40

#1 Beitrag von BrAms » 17.05.2011, 18:51

LS 40

Art: Universal-Zweiweg-Lautsprecher
Nennbelastbarkeit: 40 Watt
Musikbelastbarkeit: 70 Watt
Übertragungsbereich: 40...25.000 Hz
Wirkungsgrad: 86dB (1W/1m)
Übergangsfrequenz: 2.000 Hz/12 dB Okt.
Tiefton (Konus): 130 mm
Mittel/Hochton (Kalotte) 25 mm
Gehäuse-Abmessungen (H/B/T): 23,5/23,4/13,2
Brutto-Volumen: 6,25 l
Netto-Gewicht: 3,6 kg
Impedanz: 4 Ohm
Ausführung: Schwarz, kristallgrau und weiß
Blenden: Alu-Lochblechgitter durch 4 Stecker gehalten
Baujahre: 1983 - 1986
Verkaufspreis: DM 300,- DM pro Stück

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Anmerkung:
Der LS 40 ist eine vielseitige Universalbox zum Aufhängen, Einbauen und Aufstellen. Er kann auch ideal als Zweit-Lautsprecher oder auch als Tonpartner für das TV3 eingesetzt werden.
Als Satellitenlautsprecher in Verbindung mit dem aktiven Subwoofer SW2 bildet der LS 40 ein hervorragendes HiFi-Stereo-Soundsystem (2.1) auch für gehobene Ansprüche, bei minimalen Platzbedarf.
1986 wurde der LS 40 durch eine preiswertere Version, den LSV unter Verwendung von Fremdchassis und etwas geringeren Leistungsdaten leider substituiert.

Gruß Harald
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Uli
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Re: LS 40

#2 Beitrag von Uli » 13.08.2019, 09:46

Moin,

ich dachte immer das sind Hochtöner, gehen die wirklich bis 40Hz runter?

Gruß Uli

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henry2
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Re: LS 40

#3 Beitrag von henry2 » 14.08.2019, 21:21

Hallo Uli,

klar gehen die bis 40 Hz runter; Du darfst nur nicht nach dem Abfall des Schallpegels gegenüber dem Mittentonbereich fragen. Früher wurde gerade bei Frequenzgängen von Lautsprechern aufgeschnitten, dass sich die Balken bogen; noch weit mehr als heute. So wurde z.B. die untere "Grenzfrequenz" bei der L500 mit 30 Hz, bei der L710 gar mit 25 Hz angegeben. Dabei bekamst Du aber nirgendwo zu lesen, welcher Pegelabfall am oberen und unteren Ende des Frequenzgangs zugrunde gelegt wurde. -20 dB dürften da nicht allzu weit von der Realität entfernt sein. Oder die untere Grenzfrequenz wurde dadurch definiert, dass sie dort liegt, wo man gerade nichts mehr hört :lol:.

Gruß Heinrich

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Uli
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Re: LS 40

#4 Beitrag von Uli » 15.08.2019, 09:22

Moin Heinrich,

das es nicht sehr laut ist und fasst (für Leute in unserem Alter) nicht zu hören ist war mir schon klar.
Wie sieht der Pegel denn mit der Lautstärke bei 100Hz aus, es sind doch nur Hoch und Mitteltöner!?

Gruß Uli

wickerge
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Re: LS 40

#5 Beitrag von wickerge » 15.08.2019, 10:12

Hallo zusammen,
bei der Braun LC3 ist hinten ein Frequenzgang aufgedruckt, gleichzeitig ist die untere Grenzfrequenz mit 35 Hz angegeben. Bei 35 Hz fällt der Pegel etwa 10 dB unter den mittleren Pegel bei > 100 Hz. Die subjektiv wahrgenommene Lautstärke verdoppelt sich etwa bei 10 dB Pegelunterschied. Die LC3 ist sicher keine besondere Box, aber tieffrequent besser als LS 40 und schlechter als L710 - was sich in der unteren Grenzfrequenz widerspiegelt. Halb so laut ist natürlich nicht so gut wie exakt gleich laut, auf der anderen Seite muss man auch beachten, das 1 dB Pegelunterschiede selbst bei direktem Umschalten nur noch schwer heraus zu hören sind. Man ist bei hochwertigen Boxen schnell in einem Bereich, wo die Unterschiede von Hörraum und Aufstellung wichtiger sind als der Frequenzgang (also was reine Pegelwiedergabe betrifft). Als grobe Angabe für eine einfache Vergleichbarkeit ist die Grenzfrequenz für 10 dB Abfall meiner Meinung nach ein gutes Kriterium.

Herzliche Grüße
Gerhard

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Wilhelm
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Re: LS 40

#6 Beitrag von Wilhelm » 16.08.2019, 00:50

Hier nur ein allgemeiner Hinweis:
Lautsprecher die die DIN 45500 (Jahrgang 1966) erfuellen, sollen einen Frequenzgang von 50Hz bis 12500Hz aufweisen, wobei die Endpunkte des Frequenzganges bis minus 8dB Abfall aufweisen duerfen. Der Frequenzgang von 100Hz bis 4000Hz wird durch eine waagerechte Linie gemittelt. Bei Lautsprechern gleichen Types darf der Frequenzgang zwischen 250Hz und 8kHz nicht mehr als 3dB untereinander abweichen. Gemessen wird mit Terzrauschen. Weitere Messbedingungen sind in der DIN45500 zu entnehmen.

Gruss
Wilhelm

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Uli
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Re: LS 40

#7 Beitrag von Uli » 16.08.2019, 09:51

Moin Willi,

250Hz hört sich (im wahrsten Sinne des Wortes) ja auch ganz anders an.
Besten Dank für Deine & Eure Erläuterungen.

LG und schönes WE Euch nach Canada.

Uli

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tomjorg
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Re: LS 40

#8 Beitrag von tomjorg » 16.08.2019, 12:08

Hallo Uli!

Wenn einem das Thema näher interessiert, Frequenzgangmessungen sind heute mit relativ geringem Aufwand möglich. Ich nutze dazu eine

- CD mit diversen Testsignalen von HiFish (Foto)
- Tablet mit
- App für Frequenzgangmessungen mit diversen Anzeige- und Speichermöglichkeiten der Ergebnisse (diverse probiert, mit FFT komme ich am besten klar)
- seperates (kalibriertes) Mikrofon (läßt sich gezielter aufstellen mit Stativ, für einen schnellen Überblick auch verzichtbar, bzw. Standardmikrofon)

Damit läßt sich übersichtlich ermitteln, in welchem Bereich ein Lautsprecher nutzbar ist, z. B. mit einem 10 cm Breitbänder lassen sich durchaus Frequenzen um 50 Hz hören, jedoch mit erheblich geringerem Pegel, als bei etwa 150 Hz oder höher, somit also für die Musikwiedergabe nicht einsetzbar.

Auch ganz interessant festzustellen, wie selten richtig tiefe Tonanteile in der Musik vorhanden sind, wenn eine Box echte 50 Hz bei vernünftigem Pegel schafft, hat diese einen sehr guten Tieftonbereich.

Viele Grüße

Thomas

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