Regie CEV520 - Skalenbeleuchtung

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Arthur
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Regie CEV520 - Skalenbeleuchtung

#1 Beitrag von Arthur » 12.02.2019, 22:41

Hallo zusammen,
nachdem ich vor einer Woche für einen sehr guten Preis (34€) einen sauberen CEV520 ergattern konnte, gibt es jetzt ein elektrisches Problem. Auf den über 13 Seiten hier im Forum zum Thema "Regie" konnte ich 'ne Menge über die beiden Geräte 510/520 und deren Defekte lesen. Doch der Defekt an meinem Gerät ist nicht erwähnt. Irgendwie kann ich mir die Sache auch nicht logisch erklären, was hier nicht stimmt. Trotz dem Ersatz von neuen Skalenlämpchen 12V 0,1A leuchten nur zwei. (Siehe Foto!) Doch warum? Die in Reihe geschalteten Lämpchen haben alle Durchgang incl. der Verdrahtung.
Ist dies ein Indiz auf einen Defekt im Gleichrichter Gr801 (ITT B60 C250-1)? Meines Wissens lässt ein Gleichrichter nur die positiven Halbwellen des Wechselstroms durch, die dann über Kondensatoren "geglättet" werden, bis es konstanter Gleichstrom ist.
Bin gespannt auf Eure Erklärungen und Lösungsansätze.
Viele Grüße aus dem Südwesten
Arthur
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bernie
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Re: Regie CEV520 - Skalenbeleuchtung

#2 Beitrag von bernie » 13.02.2019, 02:35

Hallo Arthur,

deiner vorsichtigen Frage nach bist du kein passsionierter Elektronikbastler? Kannst du Schaltpläne lesen?

Hier ist der Schaltplan: https://www.vintageshifi.com/repertoire-pdf/Braun.php" onclick="window.open(this.href);return false; . Auf Seite 6 siehst du die Spannungsversorgung. Es gibt einen Trafo. Zur besseren Übersicht sind die beiden Sekundärwicklungen getrennt dargestellt. Wie man sieht, hängen die Glühlämpchen dort alle vier in Reihe direkt an der Trafowicklung vor (funktionell, nicht zeichnerisch) dem Gleichrichter, werden also nicht mit Gleichstrom versorgt. Das heißt, so sollte es nach dem Schaltplan sein. In deinem Gerät muss es wohl anders sein, sonst können nicht nur zwei Lämpchen brennen.

Der Gleichrichter ist ein (vierpoliger) Brückengleichrichter. Der lässt nicht nur positive Spannungsanteile durch. Es sind eigentlich vier Dioden in Graetz-Schaltung in einem Gehäuse (Erklärung im Web). Die eingezeichnete (zeipolige) Diode steht nur symbolisch für Gleichrichtung und soll nur die Polarität des Brückengleichrichters anzeigen (Spitze = Kathode = Plus). Diode in einer Raute mit vier Anschlüssen ist das Symbol für Brückengleichrichter. Beachte: Die symbolisierte Leitung zwischen den Lämpchen kreuzt zwar zeichnerisch die Plusleitung vom Gleichrichter, hat damit aber keine Verbindung. Elektrische Verbindungen werden durch eine fetten Punkt beim Zusammentreffen von Stromlauflinien angezeigt.

Lösen kann ich dein Problem nach den bisherigen Informationen nicht. Bei der Reihen- oder Sereinschaltung nach Schaltplan können entweder nur alle Lämpchen oder gar keine brennen. Der Strom muss hintereinander durch jede durch. Ist ein kaputt, ist der Stromkreis unterbrochen. Leuchtet es trotzdem, hat jemand nachgeholfen. Entweder gibt es eine oder mehr zusätzliche Leitungen vom Trafo oder komplett woanders angeschlossene Leitungen oder zwei Lämpchen haben 24V statt 12V und die Fassungen der anderen sind gebrückt, d.h. die Anschlüsse überbrückt - gelötet oder mit Alufolie unter den dunklen Lämpchen. Finde es raus. Multimeter und etwas Übung wären ein Hilfe, Lötkolben Pflicht, wenn beim Umbau auch gelötet wurde.
mfg berni

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