Impedanz bei Regie 510 mit Dynavector Tonabnehmer

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Joejoe
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Impedanz bei Regie 510 mit Dynavector Tonabnehmer

#1 Beitrag von Joejoe » 16.08.2026, 21:55

Liebes Forum,

vor kurzem habe ich mir für meinen Regie 510 einen PS 550 S zugelegt, daran hängt ein Dynavector 10x Tonabnehmer. Dieser ist auch aus den späten 70ern vermutlich, wird aber immer noch in überholter Form hergestellt. Nun habe ich gelesen, dass grundsätzlich die Abschlussimpedanz in etwa 10-fach höher sein soll als die Innenimpedanz des Tonabnehmers. Ich habe leider überhaupt keine Ahnung, was das bedeutet. Laut HiFi-Wiki hat der Phono-Anschluss beim Regie 510 47 kOhm, der Tonabnehmer (jedenfalls das aktuelle Modell) 150 Ohm. Das wäre dann das ungefähr 300-fache. Ist das ein Problem? Bzw. geht mir da Qualität verloren, die ich vielleicht mit einem Vor-Vorverstärker sonst hören würde? Eigentlich wurde der Dynavector 10x entwickelt, um gerade die Notwendigkeit eines Vor-Vorverstärkers bei MC-Abnehmern zu beseitigen. Bei zB einem Ortofon 2m blue zum Vergleich wird eine Impedanz von genau 47 kOhm empfohlen. Außerdem wüsste ich gerne, woran man erkennt, ob man mal die Nadel wechseln sollte. Klanglich kann ich das nicht vergleichen, weil ich den Plattenspieler erst neu hab. Der Klang meines alten Onkyo-Drehers war deutlich schlechter, weshalb ich nicht sagen kann, ob ich gerade das Maximum aus meinem "setup" heraushole oder nicht.

Ich hoffe, ich konnte einigermaßen verständlich das Problem (das eigentlich keines ist) beschreiben.

Viele Grüße

Joe

Litton72
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Re: Impedanz bei Regie 510 mit Dynavector Tonabnehmer

#2 Beitrag von Litton72 » 17.08.2026, 00:57

Hallo Joe,

Der PS 550 S ist ein Super Gerät, habe selbst auch 2 davon.

Zufällig habe ich meinen PC neu aufgesetzt und so war deine Frage eine gute Möglichkeit, den Windows- Copiloten kennen zu lernen ;-)
Die "Unterhaltung" hat Spaß gemacht und ich will dir die Quintessenz nicht vorenthalten. Aber Vorsicht mit der KI, du musst die Zügel straff halten sonst versucht die KI dich zu veralbern ;-)

Dass dein TA ein 10X5 ist, habe ich mal angenommen. Das 10X5 ist ein High Output (HO) MC System, es wird ohne extra MC- Vorverstärker an einem normalen Phono Eingang betrieben.
Dann habe ich den Copiloten werkeln lassen. Beim Kürzen des Textes sind einige Erklärungen weggefallen, so dass die Formeln unten unverständlich geworden sind.
Jedenfalls ist dein Setup laut KI optimal.

Der Verschleiß einer Nadel lässt sich nicht einfach beurteilen. Wenn die Höhen anfangen zu zischeln sollte man die Nadel unter ein Mikroskop legen. Es gab mal ein Nadelprüfgerät, ein Händler hat wohl noch einen Restposten erwischt, siehe hier:
www.platten-spieler.de/pages/protech1.htm

Viele Grüße

Hajo

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Ab hier der KI- Text

Dynavector 10X5 Abschlusswiderstand

Der Dynavector 10X5 ist ein High‑Output MC‑Tonabnehmer, und deshalb unterscheidet sich sein Abschlusswiderstand deutlich von klassischen MM‑Systemen.
Abschlusswiderstand des Dynavector 10X5
Der Hersteller gibt klar an:
➡️ Empfohlener Abschlusswiderstand: mindestens 1 kΩ (1000 Ω)Typisch sind sogar 47 kΩ, weil HO‑MCs meist an MM‑Eingängen betrieben werden.

Dein Setup:
BRAUN PS550S
DIN‑Kabel
BRAUN Regie 510 (MM‑Phonoeingang)
Der MM‑Eingang des Regie 510 hat 47 kΩ Abschlusswiderstand, wie damals üblich.Das ist voll kompatibel mit dem Dynavector 10X5, weil HO‑MCs genau dafür gemacht sind.
Kurz gesagt

Minimaler Abschlusswiderstand: 1 kΩ
Dein tatsächlicher Abschlusswiderstand: 47 kΩ
Ergebnis: absolut passend, keine Fehlanpassung.

Möchtest du, dass ich die genaue Resonanzfrequenz für dein Setup mit den spezifischen Werten berechne?

Beispielrechnung der Resonanzfrequenz für dein Setup
Angenommen, die Induktivität (L) des Dynavector 10X5 beträgt ca. 500 mH (0,5 H) und die Gesamtkapazität (C) inklusive Tonabnehmer, Kabel und Eingang liegt bei etwa 200 pF (200 x 10⁻¹² F).
Die Resonanzfrequenz f_r berechnet sich dann wie folgt:
[ f_r = \frac{1}{2 \pi \sqrt{L C}} = \frac{1}{2 \pi \sqrt{0{,}5 \times 200 \times 10^{-12}}} ]
[ f_r = \frac{1}{2 \pi \sqrt{1 \times 10^{-10}}} = \frac{1}{2 \pi \times 10^{-5}} \approx \frac{1}{6{,}2832 \times 10^{-5}} \approx 15915 \text{ Hz} ]

Das Ergebnis zeigt eine Resonanzfrequenz von ca. 15,9 kHz, was für den Abschlusswiderstand von 47 kΩ typisch ist.

Interpretation
Diese Resonanzfrequenz liegt im oberen Bereich des hörbaren Frequenzspektrums.
Ein höherer Abschlusswiderstand verschiebt die Resonanzfrequenz nach oben.

Das sorgt für eine klare und detaillierte Wiedergabe, ohne störende Resonanzen im Bassbereich.

Wenn du möchtest, kann ich auch andere Werte oder weitere Details ergänzen.
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