VC4 defekt

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thoman
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VC4 defekt

#1 Beitrag von thoman » 12.02.2011, 20:39

Servus zusammen,
es stünde an, meinen defekten VC4 in Angriff zu nehmen. Es rührt sich nichts, es ist wohl am Netzteil der Fehler zu suchen. FHein´s Tip mit dem C45 Elko hatte ich gelesen und schon mal den 10V 47uF besorgt. In meinem Netzteil ist als C45 aber ein 50V 47uF verbaut, das mit dem 10V elko wird also so nicht funktionieren? Kann es sein, daß in der Serie da u.a. die Platinenbestückung verändert wurde, oder wurde da bei meiner vielleicht schon mal der Elko ersetzt? Schaltplan habe ich leider keinen, lesen kann ich den wohl aber eh nicht :cry:. Seriennummer wäre die (Atelier-untypische) A9MM113xx.
Herzlichen Dank schon mal für eure Hilfe,
Gruß
Thomas
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VC4 defekt

#2 Beitrag von Norbert » 13.02.2011, 00:53

Hallo Thomas,

es kann auch gut sein, daß noch mehrere Elkos betroffen sind. Ich nehme an, das Schaltnetzteil schwingt nicht mehr an. Diese Netzteile wurden oft so heiß, daß die Elkos mit der Zeit regelrecht austrocknen.

Die atelier-untypische Seriennummer kommt wahrscheinlich daher, daß der VC4 von Panasonic gebaut wurde.

Gruß, Norbert
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#3 Beitrag von thoman » 13.02.2011, 10:48

Danke Norbert für die mitternächtliche Antwort....
ich denke ich muß erstmal den Fehler eingrenzen, welche Werte sollte ich z.B. am funktionierenden Netzteilausgang zum Flachbandkabel rausmessen können? Oder wie kann ich es innerhalb dem Netzteil eingrenzen, wie gehen das die Profis an?
Vielen Dank schonmal für eure Hilfe
Thomas
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#4 Beitrag von thoman » 16.02.2011, 13:54

Nochmal Servus zusammen,
helfen würde mir schon mal der Elko-Wert vom C45, wie er im Schaltplan steht. Wenn mir jemand einen Schaltplan (nur vom Netzteil) in irgendeiner Form zukommen lassen kann wäre ich natürlich auch nicht beleidigt :wink: .
Gruß
Thomas
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#5 Beitrag von carlos » 16.02.2011, 19:38

Tach Thomas,
Betroffen ist meistens der kleine C (47/56müf/25V) ,der sitzt im Netzteil auf einer kleinen verlöteten Platine über einem Wiederstand. Diesen habe ich durch einen 105° Typ ersetzt und auf er anderen Seite der Platine eingelötet, dann wird er nicht mehr gegrillt. Vorsicht beim Ausbau des Netzteilkäfigs wegen des störrischen Flachbandkabels!
Viel Erfolg! Carlos

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#6 Beitrag von thoman » 17.02.2011, 18:59

Servus Carlos,
aber das ist doch der C45, der auf der kleinen stehenden Platine, oder verstehe ich Dich falsch?
Gruß
Thomas
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#7 Beitrag von Gulugulu » 17.02.2011, 22:01

Moin Thomas,

ich werfe morgen mal den Scanner an - den Plan vom VC4 habe ich leider nicht als PDF.

Gruß
Andreas

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#8 Beitrag von carlos » 17.02.2011, 23:12

Bonsoir Thomas,
genau das ist er! Ausserdem heisst es Widerstand ...........

Gruss Carlos

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#9 Beitrag von thoman » 18.02.2011, 05:34

Servus Beinand,
danke Dir Carlos! Dann hast Du jedoch wiederum einen Elko mit anderer Spannung/Kapazität verbaut, meine Verwirrung/Unsicherheit steigt leicht :roll:

Grüß Dich Andreas,
freut mich, von Dir zu hören, der Scan wird natürlich spannend für mich, ich danke schonmal recht herzlich und hoffe es kommt Licht in´s Dunkel...

Danke und Grüße
Thomas
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#10 Beitrag von carlos » 18.02.2011, 11:00

Tach Thomas,
ich sckick´ Dir mal was .....................
Der C sitzt auf dem power sub pack (C.B.A.)

Gruss Carlos
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#11 Beitrag von thoman » 18.02.2011, 19:14

Servus Carlos,
wunderbar, sehr informativ, danke sehr vielmals!
Also doch 10V 47µF, dann hat sich wohl schon jemand versucht an meinem Netzteil :!: :?:
Egal, der wird jetzt mal eingelötet und dann werde ich berichten.

@ Andreas: danke für Deine Bemühungen, vielleicht brauche ich noch weitere Unterstützung und kann auf Dich zählen..........ich erinnere mich noch an Deine Aussage, "pass auf, das kann süchtig machen", und mich hat´s voll erwischt :wow: .
Danke euch Allen, drückt mir die Daumen bitte.
Gruß
Thomas
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#12 Beitrag von thoman » 10.03.2011, 20:15

So, hallo zusammen,
ich habe den besagten Elko nun getauscht, und für etwa 2 Sekunden stieg die Euphorie, bis sich dann der C18 mit einem lauten Knall verabschiedete :cry: !
Ich hatte das Netzteil nur provisorisch mit dem Flachbandkabel verbunden, der VC ging dann kurz an und peng, aus war´s! Was sagt das Fehlerbild aus?
Danke schonmal und Grüße
Thomas
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#13 Beitrag von Norbert » 10.03.2011, 20:31

Hallo Thomas,

defekte Elkos können in einem Schaltnetzteil wie kleine Knallkörper hochgehen. Ist dazu noch eine Sicherung im Gerät geflogen?

Falls ja, tausche den Knallfrosch und die Sicherung - und dann wieder beten beim Einschalten :wink:

Gruß, Norbert
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#14 Beitrag von Uli » 10.03.2011, 20:42

Hi!

Ich hatte das gleiche Phänomen letzte Woche bei meinem R4.... nur das da alle Kondensatoren neu waren! 2x 1000µF für die +/- 15V gingen nach 2 Minuten hoch :cry: .... was wars? Ein neue Gleichrichter ist durchgegangen und hat warscheinlich Wechselstrom in die Elkos und aufs Vorverstärkerboard geschickt.... das fande ich nun gar nicht lustig! Gottseidank ist nichts weiter passiert... aber ich habe Sicherheitshalber alle Bauteile der Stromversorgung erneuert.

Gruß... Uli

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#15 Beitrag von andreas schnadt » 02.01.2012, 11:54

Hallo miteinander,
ich wollte nach den Beiträgen oben meinen VC4 auch wieder ans Laufen bringen; der Vorbesitzer sagte, daß es am Netzteil läge. Habe den Elko C 45 besorgt, bin aber bei der Suche nach dem defekten verzweifelt. Trotz Brille und Lupe konnte ich ihn nicht identifizieren. Daher erstmal grundsätzlich: ist die Platine hinten links von vorne gesehen die Richtige, und zwar die vordere, die im rechten Winkel zum Seitenteil senkrecht steht oder bin ich da völlig verkehrt?
Für Eure Gedanken zur Hilfe schon mal vielen Dank!
Gruß Andreas :?
Viel Freude beim Hören !

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#16 Beitrag von carlos » 02.01.2012, 12:45

Geduld, Anreas,
Ich mache gerade einen grauen auf, mache dann Bildchen.....
Gruss Carlos

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#17 Beitrag von carlos » 02.01.2012, 13:21

Tach,
hier mal das Bildchen .......
happy debugging, Carlos


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#18 Beitrag von andreas schnadt » 02.01.2012, 14:45

Hallo Carlos,
da bin ich wohl an der falschen Platine gelandet, vieln Dank für das gute Bild;
wo steckt diese Platine denn? Muß ich dazu die ganz große Platine auf der rechten Seite abbauen?
Danke Andreas
Viel Freude beim Hören !

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#19 Beitrag von carlos » 02.01.2012, 15:22

Noch´n Gedicht!


Bild

Hallo Andreas, um an das Netzteil zu kommen, muss die rechte Platine gelöst werden, die Schrauben sieht man ja. An der Rückseite auch die Schrauben lösen,
sonst lässt sich das Netzteil nicht herausheben, das Flachbandkabel vorsichtig abziehen, nicht knicken! Dann kan man das Netzteil weiter verwurschteln.
Ist eine Arbeit für Schwermütige.
Viel Erfolg, Carlos

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#20 Beitrag von andreas schnadt » 02.01.2012, 15:32

Nochmals Dank,
ich werde mich mal dranmachen und versuchen ohne Schwermut damit fertig zu werden. Warum müssen die Teile auch immer so gut versteckt sein?
Ich werde berichten.
Gruß Andreas
Viel Freude beim Hören !

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#21 Beitrag von carlos » 02.01.2012, 15:52

Hallo Andreas und alle VC 4-Geschädigten.
Isch habe ferddisch, neuer C45 drin, jetzt ist Zusammenbau und Putzen angesagt.
Gruss Carlos


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#22 Beitrag von andreas schnadt » 03.01.2012, 18:22

Hallo Carlos,
ich habe ihn gefunden, zumindest den Platz, wo er sein sollte. Offensichtlich war ich nicht der Ersttäter an dem Gerät; der C45 war schon ausgelötet, das Flachbandkabel hing lose herum und die Schrauben der großen Platine waren nur andeutungsweise eingedreht.
Aber: es ist gelungen, er läuft wieder dank liebenswürdiger Hilfe!
Es dankt Andreas :wink:
Viel Freude beim Hören !

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#23 Beitrag von carlos » 03.01.2012, 19:38

Bonsoir Andreas,
das war ja ein grobes Foul, aber: Geht doch! Brav gemacht. Bei mir kommt heute Abend ein schwarzer VC 4 dran, man muss ja in Übung bleiben ....
Alles Gute, Carlos

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#24 Beitrag von andreas schnadt » 03.01.2012, 19:48

Bonsoir carlos,
Du bist wohl ein Nimmersatt, die Zerlegung und der Zusammenbau ist schon eine arge Fummelsarbeit, aber wahrscheinlich macht Übung den Meister. Meiner ist übrigens auch schwarz. Viel Erfolg
Cordialement Andreas
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#25 Beitrag von wernerhuss » 11.01.2012, 19:38

Da ich auch gerade das Netzteil eines in der Bucht gefischten VC4 vor mir liegen habe (übrigens auch mit gelöstem Flachkabel und teilweise vertauschten Schrauben vorgefunden), muss ich mich hier mal mit folgenden Fragen einklinken:
Sollte man jetzt hier im Netzteil gleich alle ElKos wechseln?
Außerdem sieht der über dem zitierten C45 eingebaute R 9 etwas angegriffen aus (matte, kreidige Oberfläche, aber nicht ganz so braun wie auf dem Bild von Carlos vom 2.1.). Laut Schaltplan hat er 180 Ohm, sollte er ausgetauscht werden gegen einen mit gleichem Widerstand, aber mit höherer Leistung?

Was bedeuten die Buchstaben NHE, die im Schaltplan an einigen, aber nicht allen Elkos des Netzteiles zu finden sind? Ist das irgendwie wichtig für eine eventuelle Ersatzteilbeschaffung?

Letzte Frage:
Womit putzt ihr Platinen: Q-Tips und Benzin, Terpentin, Aceton oder was?

Danke

Werner
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#26 Beitrag von brauni » 03.01.2013, 23:34

Hallo Carlos

Du scheinst der grosse VC 4-Meister zu sein... :wink:

Habe mich einem "gut gelagerten" VC 4 angenommen und ihn an den Strom angeschlossen - und es war nichts ausser einem kurzen "Fieps". Habe dann beim Öffnen des Gerätes gemerkt, dass da schon jemand dran war (Schrauben falsch oder gar nicht vorhanden, Haltenasen abgebrochen etc. :cry: ) Der C45 war auch schon gewechselt (105 °C und ist mit Multimeter gemessen ok) und hing an halb losen Leiterbahnen genauso wie der Widerstand ...
Habe dies soweit als dies noch möglich ist korrigiert, aber der VC4 funktioniert noch nicht. Die Kassette zieht er zwar ein und es erscheint auch einige Sekunden "cassette".

Beim Messen der Spannungen am Flachbandkabel (eingelötet) ist mir aufgefallen, das einige gar nicht vorhanden oder fehlerhaft sind, z.B.

Pin 5: 0 statt 12.3 V,
Pin 6: 2.37 statt ?
Pin 7: 23.8 (!) statt 14 V
Pin 10: -45.5 statt -30 V)
Pin 12: 3.08 statt 12 V

an PIN 11 und 12 (Heater) habe ich 0 V

Wie würdest Du dies aus Deiner Erfahrung bewerten? Ist der fette IC 1001 über den Berg? Oder zieht mir etwas die Spannung in den Keller?

Würde mich freuen, wenn Du mir einen Tipp geben könntest.



Schönen Abend allerseits!
Doni


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#27 Beitrag von Gulugulu » 03.01.2013, 23:49

Moin Doni,

ich rate dir zur kompletten Frischzellenkur im Netzteil. Das Ding ist immer gargekocht.

Gerne ist auch der große STK (an dem Kühlkörper hinten) defekt. Aber wiederhole die Messung erst mal nach dem Austausch der Elkos, denn der stirbt meist nicht ohne Grund und ist auch nicht wirklich preisgünstig (gemessen am Gerätewert).

Gruß
Andreas

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#28 Beitrag von brauni » 03.01.2013, 23:55

Hallo Andreas

Danke für Deinen Feedback! Dann werde ich die C's bestellen müssen :wink: Nimmst du hier überall die 105 Grad Typen? Wie Du angetönt hast stellt sich die Frage ob sich dies noch lohnt...

Schönen Abend!
Doni


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#29 Beitrag von Gulugulu » 04.01.2013, 00:06

Moin,

ja, 105er solltest du schon nehmen, aber es müssen jetzt ja nicht die superteuren Panasonic sein. Teilweise sind die Baugrößen auch ein wenig kritisch. Also vorher mal reingucken.

Gruß
Andreas

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Re: VC4 defekt

#30 Beitrag von wickerge » 10.06.2017, 21:15

Hallo zusammen,
auch bei meinem VC4 war es das Umfeld des C45. Der daneben liegende Widerstand R9 hing nur noch an den abgelösten Leiterbahnen. Habe ihn mit Drahtbrücken wieder richtig angelötet und den C45 gleich mit getauscht (der alte hatte noch volle Kapazität). Jetzt geht der VC4 wieder. Er macht aber beim Abspielen merkwürdig heulende Geräusche mechanischer Natur vom rotierenden Kopf her und die Bildqualität ist nicht ganz einwandfrei. Das kann aber auch an der Cassette liegen.

Herzliche Grüße
Gerhard

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