Hifi - Kundendienst Organigramm

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Rainer Hebermehl
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Hifi - Kundendienst Organigramm

#1 Beitrag von Rainer Hebermehl » 07.03.2017, 19:06

Info über die Werkskundendienst Struktur als es uns " noch gut ging ."


Dies ist das letzte Hifi - Kundendienst Organigramm aus unserer Braun Zeit bevor wir von ADS - USA vereinnahmt wurden.

Die aufgeführten Personen hatten zum Teil selbst mehrere Mitarbeiter.
Dateianhänge
KD Organigramm   1980.jpg
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andreas
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Re: Hifi - Kundendienst Organigramm

#2 Beitrag von andreas » 07.03.2017, 19:36

Hallo Rainer,

solche Interna finde ich sehr interessant!

Gruß, Andreas

juergen
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Re: Hifi - Kundendienst Organigramm

#3 Beitrag von juergen » 30.03.2017, 22:31

Sehr schön, vielen Dank!

Mit leichtem Grinsen habe ich die "alte Schule" bei den angeführten Namen zur Kenntnis genommen: An die Nennung von Vornamen ist nicht zu denken; aber die Frauen werden vorsichtshalber als solche gekennzeichnet. :wink:

Gruß,
Jürgen

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Rainer Hebermehl
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Re: Hifi - Kundendienst Organigramm

#4 Beitrag von Rainer Hebermehl » 31.03.2017, 10:42

Ja, das war noch die Zeit, als man im Berufsleben ein respektvolles Sie pflegte. Im Gegensatz zum heute nur zu leichtfertig gebrauchtem kumpelhaften Du. In früheren Organigrammen war sogar noch Frl. zu finden. Na, Und ?

Gruß
Rainer
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Re: Hifi - Kundendienst Organigramm

#5 Beitrag von juergen » 31.03.2017, 11:18

Hallo Rainer,

Mein Kommentar war nicht wertend gemeint. Bei meinem ersten Arbeitgeber (Hagenuk in Kiel) habe ich auch noch die "alte Schule" kennengelernt -- jedenfalls bei allem, was schriftlich festgehalten wurde; im Umgang miteinander war das "Du" zumindest innerhalb der Entwicklung schon sehr verbreitet. Später waren die Firmen dann jünger/kleiner/amerikanischer...

Das führt auch heute noch zu teilweise seltsamen Situationen. Man ist ja nicht automatisch mit allen deutschen Kollegen per "Du", insbesondere nicht mit denen, die z.B. von anderen Standorten kommen und die man selten trifft. Wenn dann Amerikaner mit dabei sind und das Gespräch auf Englisch läuft, werden aber trotzdem querbeet die Vornamen benutzt, und die deutschen Kollegen wissen nicht so recht, wie sie einander ansprechen sollen.

Ist also bestimmt nicht "alles besser" heute. Dass die Vornamen 1980 komplette Privatsache waren und man deshalb die Frauen extra kennzeichnen musste, damit bei der Anrede nichts schiefgeht, fiel mir halt trotzdem auf.

Herzlichen Gruß,
Jürgen

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Re: Hifi - Kundendienst Organigramm

#6 Beitrag von Paparierer » 31.03.2017, 11:49

Sorry, dass ich mich einmische.
"Fräulein" im ursprünglichen Sinn war ein Begriff des Respekts.
Mit der politisch motivierten, schließlich erfolgreichen - man muss nur laut genug schreien - Umdeutung erhielt der Begriff seine negative Belegung: unzeitgemäß, abwertend etc.

Organigramme finde ich unter anderem auch deswegen spannend, weil sie innerbetriebliche Entscheidungswege und damit auch Machtverhältnisse widerspiegeln.

Gruß, Gereon
...meistens ist es was Mechanisches...
- wenn es nicht will, wende Gewalt an;
geht es kaputt, hätte es eh gewechselt werden müssen... :wink:

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Rainer Hebermehl
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Re: Hifi - Kundendienst Organigramm

#7 Beitrag von Rainer Hebermehl » 31.03.2017, 13:33

Hallo Jürgen,

ich habe deinen Kommentar auch nicht wertend aufgefaßt. Es war im firmeninternen kleinen Kreis unter " Gleichgestellten " üblich, mit Vornamen anzureden. Es gab da aber auch solche A...., die auf dem Sie bestanden. Über die sind dann hinter vorgehaltener Hand die schönsten Witze gamacht worden und jeder Fehler war dann quasi ein ausführlich ausgeschlachtetes Fressen für den Rest der Mannschaft. Aber im Umgang mit Oben und Unten war die Anrede Sie üblich, Ausnahmen gab es natürlich, man kannte sich ja zum Teil schon "Ewigkeiten".

Es war so, wie Gereon anmerkte. Nicht jedes FRäulein war von der Anrede Frau begeistert. Grunsätzlich war die weibliche Bedienung in den Geschäften ein " Fräulein". Auch die vielen "Fräulein vom Amt" waren nicht unbedingt unverheiratet. Aber wie es so ist, mit der Brechstange der sogenannten Emanzipation mußte das geändert werden.

Aus eigener Kenntnis kann ich dazu beisteuern : Eine junge, sagen wir mal Maid , aus dem Bekanntenkreis. Immer vorne weg bei . Wir Frauen ! Ich mutmaßte, daß sie einen Nabel von der Größe eines 5 - Markstückes haben müßte, weil sie da immer den Fahnenmast bei den DEmos hineindrückte. Also, immer vorne weg in Allem bis - eines Tages ihr wieder ein Freund weggelaufen war. Da kam sie mit einem : Scheiß Emanzipation wieder auf den Boden der ausgeglichenen Realitäten. Inzwischen glücklich verheiratet mit Nachwuchs und gut kochen kann sie auch und ihr Mann muß nicht, wie hier einer in unserer Nachbarschaft , Montags bis Donnerstags zur Arbeit gehen um Freitags und Samstags den Haushalt zu führen.

Lassen wir doch einfach nach draußen den Macho raushängen, in der Familie hat doch ohnehin die Frau das Sagen. Und das ist doch irgendwie auch recht bequem .

GRuß
Rainer
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