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 Betreff des Beitrags: CSQ 1020 Quadrovorverstärker
BeitragVerfasst: 08.02.2009, 13:17 
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Jungspund
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Hallo zusammen,
Hier ein Bild meines Braun Quadrovorverstärkers

Modell: CSQ 1020
Herstellungzeitraum: 1973 bis 1974
Produktion: ca. 3.200
Verkaufspreis: ca. 1.500 DM

Bild
Frontansicht

Bild
Geöffnetes Gerät

Bild
Anschlußfeld auf der Rückseite

Bild
Detailansicht: Die Eingänge

Bild
Detailansicht: Die Ausgänge

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Grüße aus Neuwied,
Michael


Zuletzt geändert von mvorbau am 08.02.2009, 14:59, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: CSQ und nicht QSC
BeitragVerfasst: 08.02.2009, 14:47 
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Braun-Spezi
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Hallo Michael,

ich will nicht besserwisserisch sein, aber der heißt CSQ 1020.

Grüße aus Darmstadt,

Raimund


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 08.02.2009, 15:01 
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Jungspund
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Absolut richtig, ich war mal wieder in Eile und habe dann die Abkürzungen durcheinander gebracht. Ich spreche diese Bezeichnung zu selten, daher bekomme ich die nie in fleisch und Blut über.
Danke für den Hinweis, ich habe es abgeändert!

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Grüße aus Neuwied,
Michael


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 08.02.2009, 15:04 
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Aber deine Bilder sehen sehr gut aus!

Viele Grüße

Florian


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 08.02.2009, 15:39 
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Obermaschinist
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Hallo Michael,

prima, daß man die Geräte auch mal von innen kennenlernt. Den CSQ 1020 habe ich noch nie im geöffneten Zustand gesehen. Macht einen sehr soliden Eindruck - Vintage-HiFi made in Germany.

Gruß, Norbert

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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 08.02.2009, 18:55 
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Jungspund
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Hallo Norbert,
durch den modularen Aufbau des CSQ 1020 läd er geradezu dazu ein ihn Stück für Stück zu "renovieren" wie ich von fachkundiger Seite gehört habe, sollen die verbauten Elko's zum Beispiel relativ schlecht gewesen sein. Wie auch immer, nach über 30 Jahren gehören sie sicherlich gewechselt.

_________________
Grüße aus Neuwied,
Michael


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 08.02.2009, 19:28 
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Obermaschinist
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Hallo Michael,

Der modulare Aufbau ist toll gemacht, fast schon wie bei professionellen Geräten.

Elkoprobleme tauchen bei sehr vielen Geräteherstellern mit der Zeit auf. Es war damals natürlich nicht abzusehen, wie lange die Bauteile halten. Gerade Geräte, welche wenig benutzt worden sind bzw. lange im Keller/Speicher rumstanden kranken viel mehr daran, als wenn sie ab und zu oder täglich im Einsatz waren.

Auf jeden Fall schadet eine "Elkokur" keinesfalls. Danach laufen die Geräte nochmals 35 Jahre störungsfrei :)

Gruß, Norbert

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 Betreff des Beitrags: Elkoprobleme und ähnliches
BeitragVerfasst: 08.02.2009, 20:13 
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Hallo allerseits,

es stimmt, daß Elkos schneller altern wenn sie nach etwas Gebrauch nie wieder benutzt werden sprich gelegentlich Gleichspannung angelegt wird (genauso wie Akkus schneller kaputtgehen, wenn sie nach dem ersten benutzen nie mehr benutzt werden).

Beim CSQ 1020 sind Elkos verschiedener Hersteller verbaut worden, die eigentlich recht langlebig sind. Aber hier und da fällt doch mal einer aus oder produziert stärkeres Rauschen, besonders im Phonovorverstärker. Generell alle auszutauschen ist eine ziemliche Arbeit und nicht unbedingt nötig.

Wesentlich anfälliger sind da diese blöden Billigschieberegler, die im CSQ (und anderen Geräten wie z.B. audio 400) verbaut wurden.

Grüße aus Darmstadt,

Raimund


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 Betreff des Beitrags: Kondensatoren.
BeitragVerfasst: 08.02.2009, 21:04 
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Braun-Kenner
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Hallo,
besonders anfaellig waren die grauen und orangefarbigen Elkos der Firma Roederstein, da waren die der Firma Frako doch schon wesentlich besser. Eine totale Elkokur ist in einer Hinsicht wuenschenswert, aber man veraendert halt mehr und mehr den Originalzustand.
Gruss
Wilhelm


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 08.02.2009, 21:10 
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Jungspund
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Hallo zusammen,
ich freue mich über diese Diskussion, der CSQ ist es auf jeden fall wert.
Als ich davon sprach, dass die von Braun verbauten Elko's nicht so der Hit waren, war das nicht negativ gemeint, auch Braun mußte dafür sorgen, in einem gewissen Preisrahmen zu produzieren. Nach über 30 Jahren - so glaube ich - ist es nicht mehr wirklich relevant welcher Hersteller die Elko's mit welcher Qualität hergestellt hat. Sie werden einfach ausgetauscht.
Wirklich problematisch sind tatsächlich diese Schieberegler. Ich denke, dass man die Teile nicht mehr bekommen kann. Vor allem weil mehrere mittenanzapfungen vorhanden sind und da kann ich mir vorstellen, dass die Kunden-(braun)sprezifisch hergestellt wurden. Hat einer von Euch eine narrensicherer variante, die teile zu reinigen, ohne es dann alle 3 Wochen wiederholen zu müssen?

_________________
Grüße aus Neuwied,
Michael


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 Betreff des Beitrags: Schieberegler
BeitragVerfasst: 08.02.2009, 21:31 
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Braun-Spezi
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Hallo Michael,

das Problem bei den Schiebreglern ist nicht so sehr der Dreck, sondern der Druckpunkt des Schleifers eines Schiebereglers auf der Kohlebahn, wenn dieser längere Zeit an der gleichen Stelle steht. Dann gibt es quasi ein Loch an dieser Stelle der Schiebebahn und es knistert und knackst beim Schieben an genau dieser Stelle. Am besten wäre es, bei Nichtbenutzung des Gerätes alle Schieberegler (und auch Drehregler bei anderen Geräten) an ein Ende zu schieben, also alle ganz nach unten z.B. Doch wer macht das schon jedesmal beim Ausschalten eines Geräts..

Ein bischen Abhilfe gegen das Knacksen bringt Kontaktspray Tuner 600 von Kontakt Chemie oder auch Ballistol. Ballistol reinigt und konserviert und schmiert unter Umständen das kleine Knackslöchlein auf der Schiebebahn zu. Wichtig ist bei dieser Behandlung, dass man den Regler danach sehr oft hin- und herschiebt.

Ein weitere Grund des Knacksens bei Potis kann sein, daß ein Kondensator vor oder hinter dem Poti Leckströme hat und somit Gleichstrom über den Regler fließt. Das mögen die gar nicht und es knistert dann (fast) immer.

Die Regler des CSQ 1020 sind kaum noch zu bekommen, ausser den Pegelreglern, weil die keinen Abgriff haben. Das Lautstärkepoti mit seinen 3 Abgriffen war sowieso eine Sonderproduktion für Braun, die Höhen- und Tiefenregler mit einem Abgriff gehörten früher zum Standardprogramm der Potihersteller.

Man muß auch sagen, daß die Drehregler eines CSV 1000 oder CSV 300 einen ganz andere und wesentlich bessere Qaulität hatten und haben als so ein Schiebeteil des CSQ.

Knisternde Grüße,

Raimund


Zuletzt geändert von raimund54 am 25.02.2009, 09:06, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 08.02.2009, 23:11 
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Braun-Insider
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Hallo zusammen,
ich habe irgendwo noch welche von den Schiebereglern rumliegen.
Die sind allerdings auch schon 30 Jahre alt und ob sie noch in Ordnung sind, kann ich natürlich nicht sagen.
Falls jemand Bedarf haben sollte, einfach mal melden, dann mache ich mich im Keller auf die Suche.

Viele Grüße
Thomas

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 Betreff des Beitrags: Re: Schieberegler
BeitragVerfasst: 24.02.2009, 20:51 
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Eroberer
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raimund54 hat geschrieben:
........Ein weitere Grund des Kacksens bei Potis .....


Moin Raimund,
ich will nicht besserwisserisch sein, aber sollte das nicht "Knacksens" heißen?? :D

Wobei - diese Preh-Plastik-Regler (habe ich vor 35 Jahren reichlich verarbeitet) sind nach längerer Zeit ziemliche Ka.....! :wink:

Gruß
Claus

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Ich höre ...


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 25.02.2009, 09:06 
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Braun-Spezi
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Hallo Claus,

ja Knacksens ist richtig. Da hat mein Korrekturleser (ich selbst) versagt :shock:

Grüße,

Raimund

PS: ich werde es korrigieren.


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 Betreff des Beitrags: SQ-Decoder
BeitragVerfasst: 02.09.2009, 16:23 
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Was bei diesem exzellenten Vorverstärker (immerhin war es seinerzeit ja das Spitzengerät von Braun) verwundert, ist, daß man beim SQ-Decoder offensichtlich gespart hat mit dem Ergebnis einer recht mäßigen Kanaltrennung zwischen vorn und hinten.

Verwendet wurde von Braun lediglich der MC1312P, ohne die beiden zugehörigen ICs MC1314P, MC1315P. Herausgekommen ist dabei lediglich ein SQ-Decoder mit Minimalbestückung, wie er nahezu identisch z. B. auch in der Quadroanlage von Dual zum Einsatz kam.

Zwischen vorn-links und hinten-links (bzw. rechts) beträgt die Kanaltrennung lediglich 3 dB, was bei entsprechenden Testsignalen schon ein genaues Hinhören erfordert, um zu erkennen, aus welcher Richtung der Ton kommen soll. Bei Tönen aus der Mitte beträgt die Differenz auch kaum bessere 6 dB, die Trennung zwischen den beiden hinteren Kanälen 8dB.

Der Einsatz der beiden weiteren ICs hätte die Kanaltrennung auf jeweils 20 dB in allen Richtungen (s. CBS SQ-Decoder) wesentlich verbessert. Warum dieser im CSQ unterblieb, ist heute kaum nachvollziehbar. Wenn man schon einen Spitzenvorverstärker für echte Quadrophonie baut (im Gegensatz z. B. zur reinen Pseudoquadrophonie des CEV 450), hätte man m. E. auch die beiden weiteren ICs verbauen sollen.

Aber nachdem Quadrophonie Geschichte ist, ist dieser Mangel für heutige Nutzer wohl kaum noch von Bedeutung und das Gerät ansonsten eine echte Freude für den Braunliebhaber. Hinzu zu setzen ist, daß dennoch auch so manche Stereoaufnahme über diesen SQ-Decoder wiedergegeben eine erstaunliche Räumlichkeit gewinnt (die allerdings nichts mehr mit der originalen Situation bei der Aufnahme zu tun haben muß).



Grüße
DerLange


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 Betreff des Beitrags: Braun CSQ 1020 und Braun CS 1020
BeitragVerfasst: 07.11.2009, 10:21 
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Der CSQ ist offensichtlich "nur" ein Vorverstärker. Kann dieses Gerät direkt mit einem Tuner CE 1020 betrieben werden oder ist dazu noch ein Endverstärker erforderlich? Ich vermute das fast. Und wenn ja, gibt es ein passendes Braun-Gerät?

Ist der CSQ als Vorverstärker geeignet, um die Braun LV 720 und LV 1020 (Aktivlautsprecher) zu betreiben, oder ist dafür nur der Preceiver CES 1020 geeignet?

Ich hatte irgendwo auch einmal gelesen, dass die Braun Regie-Reihe 510, 520 und 550 geeignet sei, um die Aktivlautsprecher LV 720 und LV 1020 zu betreiben; allerdings seien da bestimmte Eingriffe erforderlich. Was muss da gemacht werden, und ist das sehr aufwendig?

Vielleicht ein bisschen viel auf einmal. Trotzdem: Ich bedanke mich schon im voraus für entsprechende Hinweise.


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 Betreff des Beitrags: Re: Braun CSQ 1020 und Braun CS 1020
BeitragVerfasst: 07.11.2009, 14:33 
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HVJ-41 hat geschrieben:
Der CSQ ist offensichtlich "nur" ein Vorverstärker. Kann dieses Gerät direkt mit einem Tuner CE 1020 betrieben werden oder ist dazu noch ein Endverstärker erforderlich? Ich vermute das fast. Und wenn ja, gibt es ein passendes Braun-Gerät?

Ist der CSQ als Vorverstärker geeignet, um die Braun LV 720 und LV 1020 (Aktivlautsprecher) zu betreiben, oder ist dafür nur der Preceiver CES 1020 geeignet?

Ich hatte irgendwo auch einmal gelesen, dass die Braun Regie-Reihe 510, 520 und 550 geeignet sei, um die Aktivlautsprecher LV 720 und LV 1020 zu betreiben; allerdings seien da bestimmte Eingriffe erforderlich. Was muss da gemacht werden, und ist das sehr aufwendig?

Vielleicht ein bisschen viel auf einmal. Trotzdem: Ich bedanke mich schon im voraus für entsprechende Hinweise.


Hallo,

ja der CSQ ist "nur" ein Vorverstärker, man braucht dazu noch eine Endstufe oder Aktivboxen.
Er ist bestens geeignet für die LV720/LV1020
Statt des CEV510 gab es den CES1020 zum Betreiben an Aktivlautsprechern, praktisch ein CEV510 ohne Endstufe.
Dem CEV520 hat man extra einen Vorverstärkerausgang verpasst, sodass dieser ohne Eingriffe direkt an die Aktivboxen angeschlossen werden kann.

Viele Grüße

Hans-Peter


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 Betreff des Beitrags: Braun CSQ Quattrovorverstärker
BeitragVerfasst: 07.11.2009, 14:57 
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Das heißt, dass dieses Gerät grundsätzlich nur für den Betrieb der Aktivlautsprecher gedacht ist? Also für den Betrieb mit anderen Lautsprechern nicht geeignet? Es sei denn, es handelt sich bei den "anderen" Lautsprechern auch um Aktivlautsprecher. Wobei es (so vermute ich einmal) grundsätzlich am idealsten ist, Aktivlautsprecher mit den Vorverstärkern oder Steuergeräten zu betreiben, die dafür vorgesehen wurden, weil Vorverstärker und Endverstärker (in den LS-Boxen) optimal aufeinander angepasst sind. Ist das so richtig oder vermute ich falsch?

Also noch einmal: Für den Betrieb mit den Aktivlautsprechern Braun LV 720 und LV 1020 sind die Geräte Braun CSQ 1020 und CES 1020 gedacht.

Ein Braun Regie 510/520/550 ist dafür nicht geeignet?

Noch einmal: Danke für jeden Hinweis.


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 Betreff des Beitrags: Re: Braun CSQ Quattrovorverstärker
BeitragVerfasst: 07.11.2009, 16:15 
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HVJ-41 hat geschrieben:
Das heißt, dass dieses Gerät grundsätzlich nur für den Betrieb der Aktivlautsprecher gedacht ist? Also für den Betrieb mit anderen Lautsprechern nicht geeignet? Es sei denn, es handelt sich bei den "anderen" Lautsprechern auch um Aktivlautsprecher. Wobei es (so vermute ich einmal) grundsätzlich am idealsten ist, Aktivlautsprecher mit den Vorverstärkern oder Steuergeräten zu betreiben, die dafür vorgesehen wurden, weil Vorverstärker und Endverstärker (in den LS-Boxen) optimal aufeinander angepasst sind. Ist das so richtig oder vermute ich falsch?

Also noch einmal: Für den Betrieb mit den Aktivlautsprechern Braun LV 720 und LV 1020 sind die Geräte Braun CSQ 1020 und CES 1020 gedacht.

Ein Braun Regie 510/520/550 ist dafür nicht geeignet?

Noch einmal: Danke für jeden Hinweis.


Wie ich schon geschrieben hatte, ist der CEV520 ebenfalls dafür geeignet weil er einen Vorverstärkerausgang hat i.G. zum CEV510
Zum CEV 550 kann ich nichts sagen, da ich das Gerät nicht näher kenne.
Es gibt auch noch weitere Kombinationsmöglichkeiten mit den LV720, z.B. einen AC701
Ich habe meinen CSQ1020 in Ermangelung von Aktivboxen momentan über meinen 2. AP701 laufen

Gruß

Hans-Peter


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 Betreff des Beitrags: CSQ 1020
BeitragVerfasst: 07.11.2009, 17:07 
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Danke für die Erklärungen. Ich denke, dass mir jetzt soweit alles klar ist.


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 07.11.2009, 18:36 
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Hallo HJV-41,

herzlich willkommen hier bei uns :D

Das regie 550 hat keinen LV-Ausgang mehr, wie ich gerade aus den Schaltungsunterlagen entnommen habe.

Diese speziellen, 7-poligen DIN-LV-Ausgänge sind NF-Abgriffe direkt nach dem Lautstärkesteller. Dazu noch mit einer Schaltspannung versehen, um die LV-Aktivboxen mit dem Vorverstärker ferngesteuert ein- und auszuschalten.

Beim regie 520 ist dazu ein Brückenstecker vorhanden, um Vor- und Endstufen aufzutrennen.

Gruß, Norbert

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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 07.11.2009, 20:17 
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Jungspund
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Hallo Norbert,

vielen Dank für diese Information. Es ist tatsächlich einigermaßen problematisch, die Unterschiede klar zu erkennen. Natürlich liegt das auch am Alter der Geräte und daran, dass es nur noch wenige Unterlagen dazu gibt.

Wie komme ich denn am sinnvollsten zu Bedienungsanleitungen und Schaltplänen für diese Geräte? Gibt es möglicherweise irgendwo im Forum einen Downloadbereich, wo sowas hinterlegt ist?

Ich wünsche Ihnen noch ein schönes Wochenende!

Mit herzlichen Grüßen - Volker


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 09.11.2009, 00:03 
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HVJ-41 hat geschrieben:
Wie komme ich denn am sinnvollsten zu Bedienungsanleitungen und Schaltplänen für diese Geräte? Gibt es möglicherweise irgendwo im Forum einen Downloadbereich, wo sowas hinterlegt ist?

Hallo Volker,

hier im Forum gibt es bisher keinen Downloadbereich. Eine Möglichkeit zum Download einiger Pläne gibt es z.B. HIER (Benutzername und Passwort sind angegeben) oder mal unser Mitglied "derlange" kontaktieren.

Gruß, Norbert

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 Betreff des Beitrags: Download
BeitragVerfasst: 09.11.2009, 11:52 
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Jungspund
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Registriert: 30.10.2009, 17:46
Beiträge: 11
Hallo Norbert,

zunächst einmal vielen Dank für die Hinweise.

Ich versuchte auf www.radiodesign.de, in den Downloadbereich zu kommen. Leider gelingt mir das nicht, obwohl ich meinen Benutzernamen und Passwort eingebe. Ich hatte das mehrfach versucht, aber es klappte nie. Ich habe das doch richtig verstanden, dass ich die Daten vom Braun-Forum eingeben muss?

Ich bin einigermaßen ratlos.

Gruß von Volker


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 Betreff des Beitrags: CEV 520
BeitragVerfasst: 09.11.2009, 12:04 
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Hallo Norbert,

bitte gestatte mir eine kleine Korrektur, da ich den CEV 520 selbst besitze: Dieses Gerät hat zum einen einen siebenpoligen Ausgang für die LVs, zum anderen aber auch eine Trennstelle im Vorverstärker um z. B. einen Equilizer einzuschleifen. Aus diesem Grunde liegt diese auch noch vor dem LV-Ausgang, so daß ein eingeschliffener Equilizer sowohl bei Aktivboxen, wie auch bei passiven Boxen, die über die Endstufe angeschlossen sind, wirksam wirkt.

Fehlt der Blindstecker (wie bei meinem Gerät, als ich es gekauft habe), dann ist allgemeines Schweigen im Walde (also LS, LV, Kopfhörer ohne Signal). Hierbei handelt es sich um einen "beliebten Defekt" bei Gebrauchtgeräten ohne Bedienungsanleitung. ;-)

Diese Buchse hatte z. B. der CSQ 1020 noch nicht, war aber bei späteren Steuergeräten und Verstärkern vorhanden - dort teilweise als "prozessor" bezeichnet.


Grüße
DerLange


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 Betreff des Beitrags: Re: Download
BeitragVerfasst: 09.11.2009, 12:41 
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HVJ-41 hat geschrieben:
Ich versuchte auf www.radiodesign.de, in den Downloadbereich zu kommen. Leider gelingt mir das nicht, obwohl ich meinen Benutzernamen und Passwort eingebe. Ich hatte das mehrfach versucht, aber es klappte nie. Ich habe das doch richtig verstanden, dass ich die Daten vom Braun-Forum eingeben muss?

Hallo Volker,

nichts zu danken. Du mußt als Benutzername Pergament und als Passwort Marqueze eingeben. Dann solltest Du dort in den Downloadbereich kommen. Viel Erfolg!

@derlange

eigenartig - in meinem Plan gehen die beiden Schleifer des Lautstärkepotis direkt auf die 7-polige LV-Buchse und gleichzeitig auf die Trennbuchse. So sollten eigentlich die LV auch ohne Brückenstecker funktionieren. Allerdings könnte man so zwischen die LV keinen Equalizer einschleifen. Mein Plan stimmt wohl nicht ganz, Du hast ja das Gerät :)

Gruß, Norbert

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 Betreff des Beitrags: Dummes Zeug
BeitragVerfasst: 09.11.2009, 13:15 
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Beiträge: 584
Norbert,

ich muß mich bei Dir entschuldigen, ich habe da etwas durcheinandergebracht: der Anschluß Hallgerät wirkt sich nur auf die Endstufe aus, d. h. LS, Kopfhörer, aber nicht LV.

Bitte um Nachsicht
DerLange


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 Betreff des Beitrags: Re: Dummes Zeug
BeitragVerfasst: 09.11.2009, 13:46 
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derlange hat geschrieben:
ich muß mich bei Dir entschuldigen, ich habe da etwas durcheinandergebracht: der Anschluß Hallgerät wirkt sich nur auf die Endstufe aus, d. h. LS, Kopfhörer, aber nicht LV.

Das ist doch nicht schlimm - pas de problème, sacht der Russe :D :wink:

Gruß, Norbert

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 Betreff des Beitrags: Zwei Schaltungsvarianten
BeitragVerfasst: 10.02.2010, 08:39 
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Der CSQ ist offensichtlich in zwei Schaltungsvarianten produziert worden:

Die dem angeblich ab Seriennummer 10001 gültigen Schaltplan entsprechende Variante verfügt an allen vier Ausgängen zum Endverstärker bzw. den LVs über Widerstände von 470 Ohm, die, nachdem die entsprechenden Leiterbahnen recht rustikal mit einem Schraubenzieher durchtrennt wurden, auf der Lötseite aufgelötet wurden. Das mir vorliegende Gerät hat ein Seriennummer jenseits von 11400.

In der früheren Variante (Seriennummer 106xx) fehlen diese Widerstände.


DerLange


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