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 Betreff des Beitrags: Versorgungsspannung Skalenlampe
BeitragVerfasst: 02.10.2017, 16:02 
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Neuling
Neuling

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Hallo zusammen !

An meinem Regie 510 scheinen zwei der vier Skalenlampen (12V, 0.1A, Osram) defekt zu sein.
Das erklärt auch warum bis auf die Sterolampe alles Zappenduster ist.
Die anderen zwei Lampen haben einen Widerstand von ca. 10 Ohm laut meinem Messgerät.
Ersatz gibt's bei Conrad und in der Bucht; muss nur noch bestellt werden.

Laut meinem Voltmeter liegen ca. 12 mV als Versorgungsspannung über die vier in Reihe geschlateten Fassungen an.
Kann das sein ?
Oder ist da noch etwas faul ?

Beste Grüße
Klaus


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 Betreff des Beitrags: Re: Versorgungsspannung Skalenlampe
BeitragVerfasst: 02.10.2017, 16:21 
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Braun-Spezi
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Hallo Klaus,

die 4 Lämpchen sind in Reihe geschaltet und werden mit ca. 48 V Wechselspannung versorgt.

Damit diese länger halten, hat es sich bewährt, 3 x 12 V/0,1 A und 1 x 18 V/0,11 A zu nehmen.

Gruß,

Raimund


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 Betreff des Beitrags: Re: Versorgungsspannung Skalenlampe
BeitragVerfasst: 02.10.2017, 22:09 
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Neuling
Neuling

Registriert: 23.09.2017, 23:50
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Hallo Raimund !

Stimmt! Bei Wechselspannung passt es :thumb:
Dann sollte mit neuen Lampen alles wieder leuchten.

Ich möchte allerdings die Originaloptik erhalten und werde es deshalb zunächst wieder mit 4 x 12V/0,1A versuchen.
Was bedeutet denn erfahrungsgemäß 'länger' ?

Grüße
Klaus


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 Betreff des Beitrags: Re: Versorgungsspannung Skalenlampe
BeitragVerfasst: 03.10.2017, 09:11 
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Braun-Spezi
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Hallo Klaus,

keine Ahnung, wie viel länger bei den Skalenlampen wirklich bedeutet. Braun gab das damals als Empfehlung an die Servicewerkstätten raus, weil die Lampen oft kaputt gingen (wie das Glühlampen gerne so tun). Ich betreibe seit über 40 Jahren kein regie 510/520 mehr regelmäßig, deshalb kann ich keine qualifizierte Aussage dazu machen. Aber im CE 1020, der teils auch in Reihe geschaltete Lampen hat, sterben die Lampen auch oft. Ich habe deshalb meine beiden CE 1020, die hauptsächlich bei mir in Betrieb sind, mit LED-Lichtleisten innen ausgestattet. Seitdem ging nichts mehr bei der Beleuchtung kaputt :D Außerdem sind die Skalen dadurch gleichmäßiger ausgeleuchtet.

Auf die Originalität bzw. Originaloptik würde ich weniger achten. Ich würde aber die 18 V Lampe hinter das Feldstärke-/Mitteninstrument einsetzen, dann ist die Beleuchtung der Skalen wie bisher.

Gruß,

Raimund


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 Betreff des Beitrags: Re: Versorgungsspannung Skalenlampe
BeitragVerfasst: 03.10.2017, 16:17 
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Neuling
Neuling

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Beiträge: 7
Hallo Raimund,

vielen dank für die Info!

Was ich sehr merkwürdig finde ist, dass zwei Lampen defekt sind.
Die vier Lampenn sind in Reihe geschaltet und sobald eine durchbrennt, fliesst auch durch die restlichen drei kein Strom mehr.
Ich verstehe nicht wie zwei Lampen genau gleichzeitig durchbrennen können.

Grüße
Klaus


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 Betreff des Beitrags: Re: Versorgungsspannung Skalenlampe
BeitragVerfasst: 04.10.2017, 22:32 
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Neuling
Neuling

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Beiträge: 7
Vier neue Lampen eingebaut und alles leuchtet wieder :thumb:
Sieht großartig aus !

Grüße
Klaus


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 Betreff des Beitrags: Re: Versorgungsspannung Skalenlampe
BeitragVerfasst: 06.10.2017, 22:57 
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Foren-As
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'n Abend Klaus,
zur Widerstandsmessung von Glühlampen, erlaube ich mir, dich z.B. auf diese Fundstelle hinzuweisen: http://mschrod.de/Elektronetz/Elektroni ... ampen.html Als Widerstandswert entnimmst du also besser aus den Daten des Glühlämpchens (R=U/I) 120Ohm.

Ich habe das Problem bei meinen beiden Regie 500 u. 501 gehabt und einen Vorwiderstand eingebaut - seit Jahren keinen Ausfall mehr. Ich habe mir gedacht, wenn ich mindestens 10% aber nicht mehr als 15% von der Spannung wegnehme, wird es nicht allzuviel dunkler, aber die Lebensdauer der Lämpchen steigt überproportional.

Bei 4 Lämpchen in Reihenschaltung wären das 480Ohm Gesamtwiderstand. Davon 10% rechnet man im Kopf ohne Widerstandsgleichung. Die Widerstandswerte der "normalen" E12-Reihe bieten hier 47 oder 56 Ohm (oder 68 Ohm Richtung 15%) an. Die Belastbarkeit müsste (P=R*I²) zwischen 0,39W und 0,52W vertragen. Wegen des um den Zusatzwiderstand erhöhten Gesamtwiderstandes wäre der Strom entsprechend geringer als 0,1A, bei 47Ohm 91mA, bei 68Ohm 87,5mA. Metallschichtwiderstände werden meistens mit 0,6W angeboten, reicht also. Nomale Kohleschichtwiderstände mit 0,25W bis 0,3W gehen nur in Parallelschaltung, also 2*100Ohm oder 2*120Ohm (oder je einer von beiden).

_________________
mfg berni


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 Betreff des Beitrags: Re: Versorgungsspannung Skalenlampe
BeitragVerfasst: 07.10.2017, 09:16 
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Beiträge: 1009
Wohnort: Ronneburg
Hallo Freunde,

mich amüsiert diese Diskussion .

Wir haben es uns seinerzeit recht einfach gemacht und gerechnet : 3x12=36 plus 18 ergibt zusammen 54. Und das an eine Speisespannung von 48 Volt - hält ewig ! Deshalb hatten wir dies als bindende Serviceinformation unsren Vertragswerkstätten mitgeteilt. Und auch, daß das 18 Volt-Lämpchen hinter die Anzeigeeinheit zu setzen ist. Genau so, wie Raimund schreibt.

Gruß

Rainer

_________________
Aus dem Radio steigt der Rauch - Soll er auch.


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 Betreff des Beitrags: Re: Versorgungsspannung Skalenlampe
BeitragVerfasst: 12.10.2017, 21:53 
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Neuling
Neuling

Registriert: 23.09.2017, 23:50
Beiträge: 7
Hallo Berni !

Vielen Dank für den Link!
Ich wusste noch nicht, dass sich der Widerstand so stark mit der Temperatur ändert, d.h. sich um etwa eine Größenordnung erhöht.
Deshalb habe ich mich auch über den relativ niedrigen (kalten) Messwert gewundert.
Wie zuvor geschrieben, ich lass erstmal alles schön leuchten mit 4x12V :sonne:
Mal sehen wie lange es hält.

Als nächstes muss ich mich mit meinem PS500 auseinandersetzen. Seit gestern Abend dreht sich der Plattenteller nicht mehr :(
Ist bestimmt auch ein elektrisches Problem...

Grüße
Klaus


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