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 Betreff des Beitrags: A1 brückbar?
BeitragVerfasst: 13.02.2018, 21:14 
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Jungspund
Jungspund

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Hier mal eine technische Frage an die Experten hier.
Vorweg mein Problem:
Höre auch gern einmal mit höherer Lautstärke, deshalb habe ich an meinem A1
eine Onkyo Endstufe nachgeschaltet.
Leider haben die Verstärker der Atelier Serie alle recht mäßige Leistungsdaten.
Da ich aber nun bestenfalls noch ASC Geräte in meine Atelier implementieren würde
(z.B. AS 3300 oder AS2V) ist das mit "mehr Leistung" so eine Sache.

Nun zu meiner Frage.
Habe mehrere A1 und A2 Verstärker.
Wäre es nun möglich, pro Kanal jeweils einen A1/2 zu brücken (Mono Brücke)
(also als reine Endstufe)
und einen A1/2 als Pre Amp zu verwenden.

Möchte das nicht unbedingt ausprobieren, denn bei "lerning by doing" könnte
es knallen.

Lg Ralf


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 Betreff des Beitrags: Re: A1 brückbar?
BeitragVerfasst: 13.02.2018, 21:30 
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R@lly hat geschrieben:
Leider haben die Verstärker der Atelier Serie alle recht mäßige Leistungsdaten.

Hallo Ralf, das kann ich nicht bestätigen.
Der A2 ist stark genug, auch für "höhere Lautstärken".
Und wenn das immer noch nicht reicht, nimmst Du einen PA4 als Endverstärker.
Und wenn das immer noch nicht reicht, nimmst Du zwei gebrückte PA4.
Und wenn das immer noch nicht reicht, nimmt man besser ein Hörgerät - kleiner Scherz. :zwink:
Gruß, Gereon

P.S. A1 und A2 sind meines Wissens nach nicht zum Brücken vorgesehen.

_________________
...meistens ist es was Mechanisches...
- wenn es nicht will, wende Gewalt an;
geht es kaputt, hätte es eh gewechselt werden müssen... :wink:


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 Betreff des Beitrags: Re: A1 brückbar?
BeitragVerfasst: 13.02.2018, 22:19 
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Jungspund
Jungspund

Registriert: 05.12.2015, 11:35
Beiträge: 14
Hallo Gereon

Leider bin ich nicht Krösus :zwink:
Mich würde halt interessieren, ob man denn nun die A1/2 brücken kann, da
die Geräte eben schon vorhanden sind.
... und irgendwie stört mich die Onkyo Endstufe (obwohl eigentlich tolles Gerät)
in meiner Braun/ASC Kombi denn doch irgendwie.

"nicht vorgesehen" heißt ja nun nicht zwingend " nicht geht " :zwink:

Lg
Ralf


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 Betreff des Beitrags: Re: A1 brückbar?
BeitragVerfasst: 14.02.2018, 06:56 
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Eroberer
Eroberer

Registriert: 13.09.2017, 07:18
Beiträge: 92
Hallo Ralf,

welche Impedanz haben deine Lautsprecher denn? Bei 8 Ohm Lautsprechern dürfte das funktionieren, bei 4 Ohm hätte ich Bedenken, da dann deutlich mehr Leistung entsteht an den Endstufen, die irgendwie abgeführt werden muss. Du müsstest dann an einen Eingang ein invertiertes Audio Signal einspeisen.

Mir ist aber nicht ganz klar, wofür du das brauchst - selbst zum lauter hören kommt man im allgemeinen mit <100W aus. Ausser man muss einen Konzertsaal beschallen. Wie gross ist denn der Raum in dem du hörst, und was für Lautsprecher betreibst du?

Die PA4 kann man als Brücke betreiben, da war das von Braun auch so vorgesehen. Mit zwei PA4 hätte man dann 2x250W Sinus. PA4 sind aber nicht günstig zu haben - kosten ca 300-400EUR pro Stück, und man braucht noch eine Überholung.

Viele Grüße
Sven

EDIT: gerade gelesen das Paparierer schon auf die PA4 verwiesen hat - meinen Hinweis darauf einfach ignorieren.


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 Betreff des Beitrags: Re: A1 brückbar?
BeitragVerfasst: 14.02.2018, 13:56 
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Braun-Spezi
Braun-Spezi
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Registriert: 03.01.2009, 20:23
Beiträge: 1188
Wohnort: 64295 Darmstadt
Hi,

hier eine kurze Bemerkung zur Auswirkung von höherer Ausgangsleistung usw.:

bei +3dB = doppelter Ausgangsleistung (Verstärkerleistung) kann man gerade so eine Lautstärkeerhöhung mit dem Ohr wahrnehmen, also von 100 auf 200 Watt gerade wahrnehmbar (wenn es die LD denn mitmachen).

bei +10 dB = 10-facher Verstärkerleistung hört das Ohr erst eine Verdopplung (!) der Lautstärke, also z.B. 20 Watt zu 200 Watt entspricht nur einer Verdopplung für das Ohr!

Natürlich kann ein Verstärker mit mehr Ausgangsleistung Impulsspitzen besser und sauberer rüberbringen als ein zu schwach dimensionierter Verstärker. Das hängt aber auch sehr von den Boxen ab, ob die das überhaupt verkraften und wiedergeben können.

Eine Brückenschaltung ergibt üblicherweise eine 4-fach höhere Verstärkerleistung (=+6 dB) und damit noch nicht mal eine Verdopplung der Lautstärke.

Ein A1 oder A2 ist von der ganzen Elektronik nicht für eine Brückenschaltung ausgelegt, weder Netzteil, noch Endstufe noch Kühlung. Abgesehen davon dass man erst noch eine Phasenumkehrstufe entwickeln und einbauen muß, da bei einer Brückenschaltung die zwei Endstufen mit um 180 Grad gedrehter Phase angesteuert werden müssen.

Wenn man partout höhere Lautstärke braucht, sind Aktivboxen mit mehreren Endstufen pro Box die bessere Wahl, z.B. die V720. Da ist dann alles auf einander abgestimmt und es fliegt einem nichts um die Ohren.

Gruß,

Raimund

PS: Manches wurde weiter oben bereits geschrieben, ich habe aber bewußt die Aspekte mit Ergänzungen hier noch mal zusammengefasst.


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 Betreff des Beitrags: Re: A1 brückbar?
BeitragVerfasst: 14.02.2018, 18:12 
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Jungspund
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Registriert: 05.12.2015, 11:35
Beiträge: 14
Vielen Dank für Eure Antworten.

Zur Frage nach meinen Boxen. Die habe ich mir von einem Experten der FH für Musik berechnen lassen
und ein Schreiner hat nach dieser Maßgabe die Gehäuse gebaut. Ich habe dann die mir empfohlenen
Lautsprecher und Weichen eingebaut.
Die Boxen wurden für Rock Musik konzipiert, haben 300W. Sinus an 8 Ohm. Irgendwie mit Hoch und Tiefpass.
Bin leider absolut kein Techniker.
Nun habe ich festgestellt, das bei Impulsspitzen, speziell im Bassbereich,- auch bei noch recht humanen
Lautstärken,- die Clipping, bzw. Schutzschaltung des A2 anspricht. - kann auch nicht am Gerät liegen, da
der 2. A2 genau so reagiert.
Eventuell sollte ich dazu sagen, das ich eigentlich nur selbst überspielte LPs von meinen Bandmaschinen
höre. ( ASC AS 6002 ) - Andere Quellen höre ich eigentlich über die Anlage nicht, CD3 und T2 stehen hier
mehr zur Zierde.

Vermutlich werde ich dann wohl Euren Tipp beherzigen und nach dem entsprechenden Braun Geräten Ausschau halten
( wenn Frauchen mir das Taschengeld erhöht :oops: )

lg Ralf


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 Betreff des Beitrags: Re: A1 brückbar?
BeitragVerfasst: 14.02.2018, 18:28 
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Moin Ralf,
das kann eigentlich nur daran liegen, dass der Nennscheinwiderstand der Boxen bzw. der Weichen so stark nach unten abfällt, dass die Schutzschaltung anspricht. Ich benutze A1 ebenso wie A2 an verschiedenen Braun Lautsprechern in oft sehr hoher Lautstärke ohne dass die Clippinganzeige anspricht.
Gruß Andreas

_________________
Viel Freude beim Hören !


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 Betreff des Beitrags: Re: A1 brückbar?
BeitragVerfasst: 14.02.2018, 18:56 
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Jungspund
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Registriert: 05.12.2015, 11:35
Beiträge: 14
Danke Andreas.

Möchte das Thema nun auch nicht unnötig ausweiten, aber merkwürdig ist das schon.
Habe u.a. auch eine Ur-Alt Endstufe von Onkyo. - findet man kaum was dazu im Internet.
M8000 heißt das Gerät. hat auf dem Papier nur 2x 50W an 8 Ohm. Rein lautstärkentechnisch
und vor allem im Tiefton/Bassbereich spielt das Teil locker den A2 an die Wand, obwohl wie
erwähnt,- weniger als die hälfte der Leistung des A2.

Ich finde das halt merkwürdig.


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 Betreff des Beitrags: Re: A1 brückbar?
BeitragVerfasst: 14.02.2018, 19:09 
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andreas schnadt hat geschrieben:
Moin Ralf,
das kann eigentlich nur daran liegen, dass der Nennscheinwiderstand der Boxen bzw. der Weichen so stark nach unten abfällt, dass die Schutzschaltung anspricht. Ich benutze A1 ebenso wie A2 an verschiedenen Braun Lautsprechern in oft sehr hoher Lautstärke ohne dass die Clippinganzeige anspricht.
Gruß Andreas


Guten Abend,
jetzt bin ich aufmerksam geworden. Ich betreibe auch einen A2, und zwar mit Braun M12 (4 Ohm). Wenn ich den CD5 als Quelle verwende, fangen die Clip LEDs ziemlich genau bei 50%, also wenn der Regler auf 12 Uhr steht, das Blinken an. OK, das ist schon laut ... aber jetzt auch nicht sooo übertrieben ... und der Raum ist kein Tanzsaal, hat nur 27 qm. Ich habe mich auch schon darüber gewundert. Vielleicht sind einfach meine Ohren im Eimer???
Gruß, Stefan
P.S. Deswegen nehme ich PA4 dazu, wenn's mal wieder lauter werden soll (siehe Signatur :D )

_________________
CD5, C3, P3 -> A2 -> PA4 -> M12, LA Sound
CD2³ -> R2 -> RM5


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 Betreff des Beitrags: Re: A1 brückbar?
BeitragVerfasst: 14.02.2018, 19:31 
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Eroberer
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Registriert: 13.09.2017, 07:18
Beiträge: 92
Hi,

waere ja mal noch interessant wo Ralf wohnt - vielleicht mag ja mal jemand mit ner PA4 unter dem Arm vorbei gehen. Falls es in meiner Naehe ist, kann ich auch mit 2x400W Class D in einem PA4 Gehaeuse aushelfen. ;-)

Viele Gruesse
Sven


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 Betreff des Beitrags: Re: A1 brückbar?
BeitragVerfasst: 14.02.2018, 19:46 
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Jungspund
Jungspund

Registriert: 05.12.2015, 11:35
Beiträge: 14
Hallo Sven

2x 400 müssen es wirklich nicht sein.. :zwink:
Habe `mal Tante Google nach dem PA4 befragt und glaube das könnte mein "Neuer" werden.
Da ich leider aber die für das Gerät so geforderten Preise nicht in der Portokasse habe und
mein Finanzminister mir "eins hustet " werd`ich wohl leider erst den Sparstrumpf füttern müssen.

P.S. - hab`mir jetzt gerade vor einigen Tagen erst den CEV 520 und das C301M zu meiner TG 1000
gekauft...


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 Betreff des Beitrags: Re: A1 brückbar?
BeitragVerfasst: 14.02.2018, 23:53 
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Registriert: 17.05.2017, 16:02
Beiträge: 33
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Hallo Ralf,

A2 leistet 2x90/140 Watt (Sinus/Impuls) an 8 Ohm,
PA4 (stereo) liefert 2x150/230 Watt an 8 Ohm,
PA4 (gebrückt) leistet 1x250/450 Watt an 8 Ohm.

Wie Reimund54 und Paparierer schon schrieben, müsstest du also eine gebrückte PA4 je Kanal haben, damit ein wirklich hörbares Plus an Leistung gegenüber dem A2 herum kommt.

Und, aus eigener Erfahrung kann ich bestätigen, dass eine Revision der Geräte hilft. Gerade wenn sie gefordert werden. Meine PA4 und A2 haben beide sehr hörbar, speziell im Bassbereich, aber auch in der Dynamik, profitiert (beide bekamen u.a. neue 'Mundorf' Lade-Elkos spendiert). Der Spaß ist nicht billig, aber lohnend.

Viel Erfolg!
Stefan

_________________
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